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Verblüffend: Wer Bücher liest lebt bis zu 23 Monate länger

Wissenschaftler der Yale-Universität in den USA haben in einer Studie bei über 50jährigen herausgefunden, dass häufiges Lesen von Büchern das Leben verlängert.

Für ihre Untersuchung stützten sich die Wissenschaftler auf eine repräsentative US-Studie, welche die Lesegewohnheiten von Senioren über 50 Jahren erfasst.
Die im Institut für öffentliche Gesundheit arbeitenden Forscher Avni Bavishi, Martin Slade und Becca R. Levy veröffentlichten ihre Studie zur Korrelation des Bücherkonsums mit einer langen Lebensdauer (Originaltitel: „A chapter a day: Association of book reading with longevity”) in den Fachzeitschriften „Social Science” und „Medicine”. Im Zuge der Untersuchung wurden die Daten von 3635 Personen über einen Zeitraum von zwölf Jahren ausgewertet. Hierfür teilten die Forscher die Probanden in drei Kategorien ein: Nichtleser, Durchschnittsleser mit einem Lesepensum von höchstens dreieinhalb Stunden pro Woche und Vielleser, die länger als dreieinhalb Stunden pro Woche lesen.
Sie fanden heraus, dass Lesende im Schnitt 23 Monate länger leben als Nichtleser. Erstaunlicherweise hatte das Lesen von Zeitschriften und Zeitungen keinen so starken Einfluss auf die untersuchten Probanden. Wer länger leben will, muss also zum Buch greifen.

Gutgeschriebene Zeit

Becca R. Levy, die leitende Autorin der Studie und Professorin für Epidemiologie in Yale, betont die Bedeutung der Ergebnisse: „Wer täglich nur eine halbe Stunde ein Buch liest, hat einen hohen Überlebensvorteil gegenüber Nichtlesern – unabhängig von Geschlecht, Gesundheitszustand, Reichtum oder Bildungsniveau.”
Der Überlebensvorteil blieb, wie sie hinzufügt, auch nach Einrechnung der kognitiven Fähigkeiten zu Studienbeginn. Dies bedeutet: Es ist das Lesen, das die Lebenserwartung verlängert, und nicht die im Vorfeld bereits vorhandenen kognitiven Fähigkeiten.
„Hier sind noch viele Fragen offen”, sagt Becca R. Levy. „Was wir bereits wissen, ist, dass das Lesen von Büchern zwei kognitive Prozesse umfasst, die den Überlebensvorteil vermitteln: das langsame und tief eingetauchte Lesen und die Förderung von Empathie, sozialer Wahrnehmung und emotionaler Intelligenz.”
Laut Professorin Levy zeigen diese Erkenntnisse, dass einem die Zeit, die man mit dem Lesen von Büchern verbringt, tatsächlich am Ende gutgeschrieben wird.

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