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Jetzt also doch: Leipziger Buchmesse wurde abgesagt

Nachdem es noch die ganze Zeit hieß, die Leipziger Buchmesse vom 12. bis 15 März wird trotz Corona-Krise stattfinden und nicht dem Beispiel der vielen abgesagten Großveranstaltungen in Deutschland folgen, wird sie nun doch abgesagt.

Im Vorjahr waren rund 286.000 Besucher zu der Bücherschau und dem dazugehörigen Lesefestival Leipzig liest gekommen. Zunächst hielten die Veranstalter und Aussteller noch an dem Termin fest – nur ein Aussteller von 2500 habe abgesagt aus Sorge wegen des Coronavirus. Man stünde in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und auf dem Messegelände würde auf eine verstärkte Reinigung von Geländern und Türgriffen gesorgt.

Corona-Virus in Europa: Sorgen bei den Branchen-Leitmessen Fespa, Interpack, Drupa

Schon nach der ersten Ausbruchswelle des Corona-Virus in China ist die in Barcelona vom 24. bis 27 Februar geplante größte Mobilfunkmesse MWC abgesagt worden, aber noch sind die Veranstalter der Leitmessen für unseren Branchenbereich optimistisch, ihre Events durchführen zu können.

Auch die Veranstalter der nächsten,für unser Branche relevante Veranstaltung, die Fespa vom 24. bis 27. März in Madrid, beobachten die Entwicklung intensiv. Ein erheblicher Teil der Aussteller kommt mittlerweile aus China bzw. Asien. Aber auch bei den Besuchern aus dieser Region war ein Fespa-Besuch sehr beliebt. So wurden bereits Mitte Februar, noch vor Eintreffen der ersten Infektionswelle in Europa, erste Veranlassungen getroffen. So wurden alle chinesischen Aussteller angeschrieben und ihnen eine quasi Quarantänen-Frist auferlegt. Demnach ist kein Personal, auch nicht von Subunternehmern, auf der Messe erlaubt, das nach dem 5. März in China gewesen war. Entsprechende Dokumente und Bestätigungen müssten vor dem Aufbau vorgezeigt werden. Ausstellende Unternehmen aus China, die diese Anforderung nicht erfüllen, können nicht an den Ausstellungen in Madrid im Jahr 2020 teilnehmen. Das entspricht einem Zeitraum von zwei Wochen vor Beginn des Aufbaus der Ausstellungen.
Auch allen Besuchern, die nach dem 5. März noch in China gewesen waren, würde ein Besuch untersagt. Auch auf der Messe selbst will die Fespa –gemeinsam mit den Betreiber des Messegeländes IFEMA – für zusätzliche Schutzmaßnahmen sorgen. Etwa mit zusätzlichen Desinfektionsmöglichkeiten oder besonderen Reinigungsabläufen gemäß WHO-Standards – Übrigens die gleichen Quarantäne-Maßnahmen, die die Mobilfunkmesseveranstalter von Barcelona ihren chinesischen Ausstellern und Besuchern noch kurz vor der Absage verordneten.
FESPA-CEO Neil Felton: „Mit diesem vorbeugenden Schritt mit Blick auf unsere ausstellenden Unternehmen in China wollen wir die Gesundheit und das Wohlergehen aller Teilnehmer an unseren FESPA 2020-Veranstaltungen nach besten Kräften schützen und gleichzeitig unseren Ausstellern und Besuchern verlässliche Sicherheit bieten.“

Sorgen auch in Düsseldorf

Mit viel Sorgenfalten beobachtet man derzeit auch in Düsseldorf die Entwicklung der Cronoavirus-Epedemie. Mit einer Interpack vom 7. bis 13. Mai und einer Drupa in der zweiten Junihälfte erwartet stehen die Weltmessen für die für uns relevanten Branchenbereiche vor der Tür. So sollte den auch das Jahr 2020 ein Rekordjahr für die Messe Düsseldorf werden. Wie bereits in der letzten X-media Ausgabe zu lesen war erwartete Messechef Werner Dornscheidt vom Caravan Salon im Herbst 2019 bis zur Drupa bis Ende Juni innerhalb von zehn Monaten rund 1,6 Millionen Besucher und 35.000 Aussteller auf dem Messeglände. „Natürlich sind wir besorgt und im ständigen Kontakt mit den Gesundheitsexperten und Behörden, aber derzeit gibt es aktuell keinerlei Überlegung, bevorstehende Veranstaltungen zu verlegen oder abzusagen. Für die kommenden Veranstaltungen besteht eine unverändert hohe Zustimmung seitens der Aussteller und Besucher” erklärte uns dazu Sabine Geldermann, die bei der Messe Düsseldorf weltweit für alle Druckveranstatungen zuständige Dupa-Direktorin Ende Februar.
Auf der Interpack-Homepage (nicht aber auf der Drupa-Seite) findet sich zum Redaktionsschluss auch gleich prominent ein Sicherheits-Hinweis zur Corona-Situation: Das Risiko einer Infektion mit dem neuartigen Erreger in Deutschland sei nach Einschätzung der WHO, des Robert Koch-Instituts und der Deutschen Behörden derzeit gering bis mäßig. Die medizinischen Einrichtungen auf dem Messegelände seien stets auf dem aktuellen Informationsstand und vorbereitet. Es bestünden klare Regelungen, wie Menschen, die auf dem Messegelände plötzlich Symptome einer schweren Erkrankung entwickeln, versorgt würden. Diese wurden bereits in den Zeiten von SARS, der Neuen Influenza A/H1N1 und auch EHEC entwickelt und erprobt. Die Messe Düsseldorf stelle für ihre Gäste, Partner und Mitarbeiter Händedesinfektionsmittelspender in den Toiletten, Waschräumen, im Bereich vor der Messepraxis/Messeambulanz sowie an den Eingangsbereichen zur Verfügung. Man habe außerdem das Reinigungsintervall für Toiletten und Waschräume erhöht. Die Kontaktflächen (unter anderem Türklinken, Handläufe und Schalter) an Türen, Aufzügen, Treppen und Laufbändern werden mehrmals täglich gereinigt.

Eine wirtschaftliche Frage

Wobei Wienkamp damit einen ganz wesentlichen Aspekt anschneidet - den wirtschaftlichen.
Denn solange nicht von Behördenseite ein Verbot von Großveranstaltungen ausgesprochen wird, wäre eine Ansage ein Millionenverlust. So habe laut der US-amerikanische Computerzeitschrift Wired auch in Barcelona der Veranstalter der MWC Mobilfunkmesse zunächst versucht, die Behörden der spanischen Provinz Katalonien zu überzeugen, einen Gesundheitsnotstand auszurufen. Das wäre wichtig gewesen, um die Kosten einer Absage von Versicherungen zurückzubekommen.
Aber auch für die Region selbst kommt eine Absage teuer. So schafft die MWC in Barcelona rund 14.000 Zeitarbeitsplätze und die Stadt verdiente zuletzt 492 Millionen Euro mit dem Event.
Noch dramatischer ware eine Absage von Veranstaltungen aber für Düsseldorf. Die wirtschaftliche Bedeutung der Messe lässt sich laut einer Statistika-Erhebnung mit 795 Millionen Euro beziffern, die die Messekunden unmittelbar in einem durchschnittlichen Veranstaltungsjahr in der Stadt ausgeben. Werden zusätzlich die indirekt angestoßenen Effekte berücksichtigt, so belaufen sich die veranstaltungsinduzierten Umsätze auf 1,29 Milliarden Euro. Diese sichern in der Rheinmetropole mehr als 12.800 Arbeitsplätze. Zudem verdankt die Stadt dem Messegeschäft Steuereinnahmen in Höhe von 30,1 Millionen Euro.
Und dass der Coronavirus sich schon jetzt negativ aufs Messegeschäft In Düsseldorf auswirkt zeigt die Schlussbilanz der vom 16. bis 20. Februar 2020 abgehaltenen EuroShop. Statt 113.000 Besucher wie zuletzt kamen um 19.000 weniger – laut Messe-CEO Erhard Wienkamp aus Angst vor dem Coronavirus. Und 40 chinesische Aussteller hätten ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt.

Peter Sodoma ist der neue Geschäftsführer beim Verband Druck & Medientechnik

Verband soll verstärkt als Brückenbauer für Kooperationen und als Serviceeinrichtung positioniert werden, um den Mitgliedern konkrete Wettbewerbsvorteile zu sichern

Der österreichische Verband Druck & Medientechnik hat seit 1. März einen neuen Geschäftsführer. Peter Sodoma (47) folgt auf Alexandra Zotter, die mit Ende Jänner Ihre mitterweile gut vierjährige Tätigkeit für den Verband beendet hat (siehe Meldung in der rechten Spalte). Zwischenzeitlich wurde die Verbandstätigkeit vom Team rund um Mag. Christian Handler geführt.
Der gebürtige Niederösterreicher Sodoma war die vergangenen 18 Jahre Abteilungsleiter bei der deutschen Handelskammer in Österreich und hat dort deutsche Unternehmen beim Markteinstieg in Österreich beraten und begleitet. Sein Know-how im Bereich Markenaufbau, Marketing und Vertrieb wird er ab sofort im Verband Druck & Medientechnik einbringen. Gerald Watzal, Präsident des Verband Druck & Medientechnik betont: „Wir freuen uns, dass wir mit Peter Sodoma einen absoluten B2B-Spezialisten für uns gewinnen konnten, der viel Erfahrung beim Aufbau von neuen Geschäftsfeldern hat und hier nicht nur viele Ideen für den Verband und unsere Mitglieder mitbringt, sondern auch die notwendige Umsetzungsqualität.“
Sodoma tritt mit klaren Vorstellungen beim Verband Druck & Medientechnik an: „Ich möchte den Verband Druck & Medientechnik verstärkt als Brückenbauer für Kooperationen und als Serviceeinrichtung positionieren, um den Mitgliedern konkrete Wettbewerbsvorteile zu sichern.“

Andritz-Großauftrag in Uruquay für Eukalyptus-Zellstoffwerk

Die steirische Andritz AG hat einen Großauftrag an Land gezogen: Für den finnischen Papierkonzern UPM wird in Uruguay ein neues Zellstoffwerk errichtet um in Großplantagen hergestelltes Eukalyptusholz intensiv zu verarbeiten.

Der Auftrag ist insofern heikel, da der intensive Eukalyptusanbau weltweit kontrovers diskutiert wird. Neben sozialen und gesellschaftspolitischen Problemen, die mit der Plantagenwirtschaft oft einhergehen, werden Eukalypten bei dieser Bewirtschaftungsform vor allem katastrophale Folgen für die Umwelt zugeschrieben.
Die neue Fabrik soll in der Nähe der am Rio Negro gelegenen Stadt Paso de los Toros in Zentral-Uruguay entstehen, die Inbetriebnahme ist für das zweite Halbjahr 2022 geplant. Das Werk für Eukalyptuszellstoff soll auf eine Jahresproduktionskapazität von 2,1 Millionen Tonnen kommen.
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Diversifizierung: Komori goes Post-Press – und kauft MBO

Der deutsche Weiterverarbeitungsspezialist MBO soll mit Komori einen japanischen Besitzer bekommen. Der will diversifizieren und damit in das PostPress-Business einsteigen.

Seit Gründung 1923 produziert und vertreibt Komori insbesondere Offsetdruckmaschinen. Seit 2009 konzentriert sich Komori verstärkt auf die Entwicklung des sogenannten Print-Engineering-Service-Provider-Geschäfts (PESP). Hierzu wurde die Vermarktung von Schneidemaschinen, Stanzmaschinen, Stapelwendern und anderen Weiterverarbeitungs-Aggregaten für den Verpackungsdruck vorangetrieben. Im Fokus steht nach Unternehmensangaben die Diversifizierung des Produktportfolios.
Vor ziemlich genau einem Jahr sollte MBO bereits an die Heidelberger Druckmaschinen AG verkauft werden, die Übernahme ist aber damals an der Genehmigung durch das Bundeskartellamt gescheitert.
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Heidelberg: Gewinnwarnung und neue Speedmaster-Serie

Nach einer Gewinnwarnung samt folgendem Kurseinbruch in den letzten Jännertagen will die Heidelberg Druckmaschinen AG mit einer nur ein paar Tage später angekündigten neuen Speedmaster-Generation zur Drupa das Ruder herumreißen.

Die neue Speedmaster „drupa 2020 Generation“ startet laut Heidelberg bereits ab April 2020 mit fast allen Modellreihen in Serie. Alle Speedmaster drupa 2020 Modelle sowohl im Klein,- Mittel- und Großformat werden standardmäßig mit den neuen Push to Stop-Funktionalitäten und mit einer Cloud-Anbindung ausgestattet sein. Die neue Speedmaster-Generation wird denn auch der Schwerpunkt des Drupa-Auftritts sein. Außerdem zeigt Heidelberg als „weiteren Meilenstein im Bogenoffsetdruck“ die vollautomatische Druckplattenlogistik. Dabei werden die Druckplatten vollautomatisch im richtigen Plattenwechselschacht bereitgestellt und die benutzten Platten entfernt. Neben der Entlastung für den Bediener steigt damit laut Hersteller die Prozesssicherheit, denn Beschädigungen durch das Plattenhandling werden systematisch minimiert.
Insgesamt wird der Drupa-Auftritt ein Zweigeteilter sein. Zum einem zeigt man am Stand die digitale Transformation der Printmedien-Industrie mit durchgängigen Lösungen bis hin zum Heidelberg Ökosystem. Parallel werden den Kunden in Wiesloch-Walldorf an ausgewählten Tagen der funktionierende Smart Print Shop der nächsten Generation und das umfassende Portfolio an Produkten und Anwendungen präsentiert.
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Ausgetrickst: Mediaprint lagert Drucker in Metaller-Firma aus

Die Drucker-Gewerkschaft schäumt, musste schlussendlich aber doch gute Miene zum bösen Spiel machen. Das Druckunternehmen von Kurier und Krone hat Teile ihres Druckpersonals in eine neue Firma ausgegliedert – zum viel billigeren Metaller-Kollektivvertrag. Wer nicht mitzieht sollte gekündigt werden.

Große Aufregung bei der Mediaprint. Sie hat am 22. Jänner der Belegschaft Einsparungen im Druckereibereich und die Auslagerung von Druckereipersonal angekündigt. Die betroffenen Druckhelfer sollen zwar ihre Jobs behalten, ab 24. Februar allerdings in eine externe Firma und in den billigeren Metallerkollektivvertrag wechseln. Betroffen sein sollten 60 Drucker sowie 60 Druckhelfer an den Standorten Inzersdorf und Salzburg. Die Verträge von Druckern und Druckhelfern im Medienbereich gelten in der Branche wegen ihrer Gehaltsstruktur seit Jahren als überdurchschnittlich hoch. Überlegungen von Verlagen, hier Änderungen vorzunehmen, gab es immer wieder.
Sollten die Druckhelfer dem Vorhaben, mit dem eine Reduktion der Löhne und Freizeitansprüche verbunden ist, nicht zustimmen, gibt es von der Mediaprint das Angebot einer Sozialplanzahlung inklusive Auflösung des Dienstverhältnisses, hieß es ursprünglich aus dem Unternehmen. Die Drucker selbst sollen zugleich Arbeiten, welche die Produktion betreffen und die bisher zum Teil von den Druckhelfern erledigt wurden, mit übernehmen. Dieser Veränderung der Arbeitsanforderungen müssen die Drucker jedoch zustimmen oder ebenfalls in die von der Mediaprint offerierte Sozialplanzahlung optieren.
Bei der „externen“ Firma, die ebenfalls den Sitz am Mediaprint-Standort hat, handelt es sich um die erst Mitte November in Firmenbuch eingetragene SEMTEC Servicelösungen GmbH, die Tochterfirmer der S.E.M. Servicegesellschaft mbH aus Ludwigshafen, die schon seit vielen Jahren in Deutschland inbesondere für Verlage Teile der Druckproduktion als externer Dienstleister übernimmt und dazu auch das Personal zur Verfügung stellt.
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Operation am offenen Herzen: Ferag sucht die Zukunft...

Der einstige schweizerische Maschinenbau-Musterknabe hat Probleme. Der Zeitungsmarkt schrumpft und die Neuausrichtung will und will nicht klappen. In August mussten rund ein Drittel der Mitarbeiter gehen. Und nun hat zum Jahresbeginn der CEO Manfred Zurkirch, nach nur einem halben Jahr, das Handtuch geworfen.

Manfred Zurkirch übernahm erst im Juni 2019 die Führung des Unternehmens. In einem offiziellem Statement heißt es, die Trennung sei im „gegenseitigem Einvernehmen und aus persönlichen Gründen“ erfolgt. Die Nachfolge tritt Luigi Maniglio an. Er hat im Rahmen eines Mandates beim Strategieberatungsunternehmen Fai (Futuro All`Impresa) seit April 2019 den Transformationsprozess intensiv begleitet und verfügt über eine 30-jährige internationale Unternehmer- und Führungserfahrung im Bereich des Engineering und der mechanischen Industrie.
Die Führungserfahrung wird er auch brauchen, denn es ist wahrlich eine schwierige Aufgabe, die er da übernommen hat denn die Probleme bei Ferag sind vielschichtig...
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Fespa 2020 flüchtet auch heuer wieder vor Drupa nach Spanien

Mit dem neuen Jahre beginnt auch für die Fespa die heiße Vorbereitungsphase. Sie wird heuer samt Parallelveranstaltungen vom 24. bis 27. März in Madrid stattfinden. Bereits im Drupa-Jahr 2016 war Spanien mit Barcelona Austragungsort einer Fespa.

Unter dem Motto „Where Colour Comes Alive” will die Kampagne die Fülle innovativer und kreativer Anwendungen,Prozesse und Materialien für Print und Werbetechnik, die in Madrid zur Schau stehen werden andeuten. Die Rolle der FESPA Global Print Expo als jährliche Inspirationsquelle für Großformat-, Industrie- und Textildruck werde damit gebührend herausgestellt.
Mit den Worten von Neil Felton, CEO der Fespa: Where Colour Comes Alive ist ein starkes Leitmotiv, das die praktisch grenzenlosen Möglichkeiten für unsere Branche zum Ausdruck bringt. Der Begriff Farbe hat viele Assoziationen – Materialien, Tinten und Druckfarben, Weiterverarbeitung, Farbmanagement, dazu das gesamte schillernde Spektrum von Printerzeugnissen. Wirklich alle Besucher und Aussteller, ob mit dem Fokus Grafik, Werbetechnik, Dekor oder Textil, dürften sich also angesprochen fühlen.“
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Xerox: Finanzierungszusagen über 24 Mrd. für HP-Übernahme

Es tut sich was in Sachen Übernahme von HP: Xerox-Chef John Visentin hat verbindliche Finanzierungszusagen in Höhe von 24 Mrd. US-Dollar bekanntgegeben, die Geldinstitute Citi, Mizuho und Bank of America wollen den Deal finanzieren. HP winkt trotzdem ab.

Xerox hält also an seinen Plänen zur Übernahme von HP weiter fest. Mit Bekanntgabe der Vereinbarungen hat Visentin auf die Frage reagiert, ob der Konzern das zur Finanzierung der Übernahme von HP notwendige Kapital beschaffen könne. Dies sei in den Gesprächen mit den HP-Aktionären immer wieder in Frage gestellt worden.
Laut Visentins habe es in den letzten Wochen bereits zahlreiche Gespräche mit den größten HP-Aktionären über die strategischen Vorteile einer Übernahme gegeben. Aus dem Dialog sei aber auch hervorgegangen, dass HP und seine Berater die Finanzierung der Übernahme häufig in Frage gestellt hätten. Nun könne man aber „jeden Zweifel ausräumen”.

HPs Antwort: 24 Mrd. sind nicht genug...

Die rasch folgende Antwort von HP-CEO Enrique Lores und des HP-Vorstandsvorsitzenden Chip Bergh fiel kurz aus, HP bleibe bei seinem „Nein”. Das Schreiben Visentins gehe nicht auf die Kernfrage ein und stelle daher keine Diskussionsgrundlage dar.
Der Fokus des HP-Verwaltungsrates liege darauf, „nachhaltigen, langfristigen Wert für die Aktionäre von HP zu schaffen”. Das Kernproblem wäre, dass Xerox’ Übernahmeangebot den Wert von HP zu niedrig bewerte, und stelle daher keine Diskussionsgrundlage für weitere Gespräche dar. Der HP-Vorstand sei auch weiterhin dazu verpflichtet, die besten Interessen seiner Aktionäre sowie die wertschöpfendsten Möglichkeiten zu verfolgen.

Xerox-Inkjet nur mehr aus USA: Aus für Ex-Impika in Frankreich

Sechs Jahre nach dem Kauf des Inkjet-Maschinenherstellers Impika hat Xerox sein europäisches Inkjet-Innovationszentrum bei Marseille zum Jahresende geschlossen und transferiert die Inkjet-Entwicklung zu den amerikanischen Werken.

Laut französichen Medienberichten sind 141 Mitarbeiter, die dem Vernehmen nach bereits im Juli über die Schließung des Werkes informiert wurden, betroffen.
Da das französische Recht (laut Loi-Florange-Gesetz) vorsieht, dass sich Unternehmen, die eine Schließung planen, zum Erhalt der Arbeitsplätze zuerst um eine Übernahme bemühen müssen, habe sich Xerox laut „La Provence“ sowohl an Kyocera wie auch an EFI gewendet. Beide Hersteller hätten das Angebot, das ehemalige Impika-Geschäft zu übernehmen, jedoch ausgeschlagen.
Impika ist seit 2013 Teil von Xerox. Am Standort Aubagne, das Xerox später als europäisches Innovations- und Kundenzentrum diente, wurden seitdem die Rialto, ein Rolle-zu-Bogen-Inkjetdrucksystem, die Bogendruckmaschine Brenva sowie das Rollensystem Trivor entwickelt und gefertigt. Die erst im Sommer 2019 vorgestellte Bogen-Inkjetdruckmaschine soll hingegen bereits eine amerikanische Entwicklung sein, mit Xerox-eigenen Druckköpfen und dem Papiertransport aus der iGen-Serie.

Ricohs Henkaku-Vision: die Seuchenjahre vergessen lassen

Als erstes Unternehmen der Digital-Druckerbranche hat Ricoh seine Schwerpunkte zur Drupa präsentiert. Wohl mit Bedacht so bald, denn ziemlich genau seit der letzten Drupa 2016 befindet sich der Konzern im Krisenmodus.

Mit einem imposanten Auftritt auf der Druck-Weltmesse nächsten Sommer will man wohl beweisen, dass man den Turnaround geschafft hat. So will man den Druckdienstleistern laut einer ersten Vor-Drupa-Ankündigung unter dem Motto „Love The Way Ahead“ zeigen, wie sich Ricoh- Anwender mit sogenannten transformativen Geschäftsmodellen im Druck erfolgreich weiter entwickeln können. Hierfür will das Unternehmen auf der drupa 2020 sein „bislang größtes Portfolio an vielseitigen Lösungen und seine Henkaku-Vision vom innovativen Wandel” präsentieren.

Nach Seuchenjahr 2016 im Krisenmodus

Jedenfalls beabsichtigt Ricoh mit seinem Auftritt in Düsseldorf zu zeigen, dass man nach drei Jahren den Krisenmodus hinter sich gelassen hat. Angesichts eines Umsatzeinbruches von 70 Prozent im Drupa-Jahr 2016 hatte sich Ricoh eine massive Restrukturierung verordnet. Das hat allein in Hannover, wo die Deutschlandzentrale sitzt, 250 Jobs gekostet, bundesweit doppelt so viele. Und natürlich war auch Österreich, als Deutschland- Apendix, entspreched betroffen.
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Konica-CEO Johannes Bischof: Der Absturz des Sonnenkönigs

Der 56 jährige Österreicher Johannes Bischof galt nach außen als der smarte Sunnyboy unter den europäischen IT-Managern. Jetzt ist er abgestürzt. Frank Grünberg von der deutschen Insider-Plattform service-report IT, kennt die Hintergründe.

„Johannes Bischof wird von seinen Funktionen als Geschäftsführer im Cluster West, Deutschland und Österreich sowie als Vorsitzender des Aufsichtsrates von Konica Minolta in Belgien und Niederlanden abberufen“, teilte Keiji Okamoto, Präsident der Konica Minolta Business Solutions Europe, lapidar am 11. November mit. Die Entscheidung trete „mit sofortiger Wirkung“ in Kraft. Ansonsten weder Lob noch Dank.

Mit allem was er angepackt hat ist er gescheitert

Bischof hatte das Amt des Geschäftsführers bei der deutschen Landesgesellschaft sowie im Cluster West 2012 übernommen. Viele Jahre regierte er in der Langenhagener Zentrale und erarbeitete sich aufgrund seiner Selbstherrlichkeit schnell den Titel des “Sonnenkönigs”. Nun ist er abgestürzt – und hinterlässt ein chaotisches Erbe. „Mit allem, was er angepackt hat, ist er gescheitert“, sagt ein Insider.
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KBA-NotaSys & Korruption: in Brasilien wird wieder ermittelt

Eigentlich dachte man, mit einer freiwilligen Strafzahlung in der Schweiz sei alles erledigt. Aber jetzt ermitteln Behörden in Brasilien wieder gegen Koenig & Bauer.

Ein alter Vorwurf beschäftigt den Würzburger Druckmaschinen- Hersteller Koenig & Bauer noch immer: die Folgen einer Bestechungsaffäre mit jahrelang zurückliegenden Ermittlungen in der Schweiz gegen das Tochterunternehmen KBA-Notasys in Lausanne. Es ging um Korruption beim Verkauf von Druckmaschinen in vier Länder (Brasilien, Nigeria, Marokko und Kasachstan). Koenig & Bauer hatte den Fall auf eine Art bereinigt, die selbst von Schweizer Behörden als vorbildlich bezeichnet wurde – einer freiwilligen Zahlung von 30 Millionen Euro, die sich 2019 auch entsprechend im Geschäftsergebnis niederschlägt.
Wie sich nun herausstellt, ist für die Brasilianer der Fall aber noch nicht erledigt. Zumindest exististiert eine entsprechende Bekanntmachung brasilianischer Behörden vom 22. Juni 2019 im Internet. Darin wird verkündet, dass Bundesbehörden ein Rechenschaftsverfahren gegen KBA-Notasys eingeleitet haben. Mittlerweile sind, so weiß Manfred Schweidler in der Mainpost zu berichten, die Fakten klarer. Untersuchungen der brasilianischen Bundespolizei hätten den Verdacht ergeben, dass sich zwei Direktoren der für den Gelddruck verantwortlichen staatlichen Münzanstalt bestechen ließen, um Bestellungen für Druckmaschinen bei KBA-Notasys zu kaufen. Dies könne zu einer Strafe führen und zum Ausschluss des weltweit führenden Unternehmens, künftig dort Maschinen verkaufen zu dürfen.
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Subskriptionsmodelle: die Angst vorm gläserne Drucker

Google ist überall und sammelt Daten, Daten, Daten. Und Heidelberg, so fürchten einige, könnte mit einem neuen Subskriptionsmodell zum Google der Druckbranche werden.

Jede Nutzung hinterlässt Daten, die Google eifrig sammelt. Das Unternehmen weiß, was wir suchen, kaufen, tun. Wer wir sind. Google ist allgegenwärtig. So wie´s scheint möchte Heidelberger Druckmaschinen das Google der Printmedienindustrie werden: allgegenwärtig und unentbehrlich. Der Druckmaschinenhersteller aus Wiesloch klopft seit einigen Monaten mit einem neuen Geschäftsmodell bei Druckereien an. Das nennt sich Subskription und bedeutet so viel wie abonnieren statt kaufen. Eine alte Idee, neu aufbereitet, denn im Digitaldruckbereich, etwa beim amerikanischen Druckerhersteller Xerox, wird bereits mit einem ähnlichen System – aber bei weitem nicht so intensiv vernetzt – seit fast zwei Jahrzehnten gearbeitet.
Der Druckmaschinenhersteller erhofft sich, damit die Krisenjahre und den Rückgang beim Druckmaschinenbau auszugleichen. Denn laut Heidelberg war der Gesamtmarkt für Druckmaschinen vor zehn Jahren noch etwa doppelt so groß wie heute. Wie überzeugend das Geschäftsmodell sein kann, zeigt sich etwa bei Fürther Kartonagen. Der Faltschachtelhersteller wollte eigentlich zwei Druckmaschinen kaufen und hat letztlich einen Subskriptionsvertrag unterschrieben. Und jüngst wurde in Österreich bei Klampfer im österreichischen St. Ruprecht an der Raab stolz über die Erfolge in der Vertriebsregion Osteuropa bei Kunden in verschiedenen Marktsegmenten in Österreich, Polen, der Slowakei und der Türkei berichtet.
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Oberon RTR3300: Agfa bringt neuen Inkjet-Rollendrucker der Premiumklasse zur Fespa

Agfa hat ein neues Mitglied in der Familie der Wide Format Inkjetdrucker angekündigt. Der Oberon RTR3300 ist ein spezieller Rollendrucker der Premiumklasse mit einer Breite von 3,3 m und vereint hohe Produktivität mit sehr guter Qualität für umfassende Anwendungsmöglichkeiten und einzigartiger Benutzerfreundlichkeit. Der neue Oberon RTR3300 bietet – so Agfa - je nach den Bedürfnissen und Vorlieben des Kunden die Konfiguration mit vier Farben plus Weiß oder mit sechs Farben. Im „Expressmodus“ erreicht der Oberon RTR3300 beeindruckende 150 m2/h und liefert die von Agfa bekannte hervorragende Bildqualität. Im „Produktionsmodus“ erreicht der Oberon konsistente 85 m²/h. Mit der Doppelrollenoption können zwei Rollen mit je bis zu 1,6 m Breite verarbeitet werden, was die Ausgabe verdoppelt.
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Einladung zur Teilnahme: Gesucht die schönsten Bücher Österreichs

Der Wettbewerb um die schönsten Bücher Österreichs geht in die nächste Runde! Noch bis Ende Februar nimmt der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels Einreichungen zur Teilnahme am Wettbewerb „Die schönsten Bücher Österreichs 2019“ an. Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKOES) übernimmt die Patronanz über den Bewerb und stiftet drei Staatspreise, die mit jeweils 3.000 Euro dotiert sind. Zur Wertung sind alle in Buchform erschienenen Veröffentlichungen zugelassen, die im Jahr 2019 publiziert wurden.
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Tiroler MHM baut hybride Druckmaschine für Textilien mit Memjet-Köpfen

MHM, ein in der Textildruckbranche führender Hersteller von Siebdruckmaschinen speziell für den Textildruck mit Sitz im tirolerischen Erl, steigt weiter in den Digitaldruck ein. Und zwar mit einer auf Basis der modularen iQ-Oval Siebdruckmaschine erweiterten Hybridlösung. Die technologische Basis für das Digitaldruckmodul sind DuraFlex Druckköpfe für den Single-Pass-Inkjetdruck des US-Herstellers Memjet.
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UPM: Auch Schließung der Zeitungspapierfabrik Chapelle steht im Raum

Im September 2019 veröffentlichte UPM die Absicht, seine Zeitungspapierfabrik Chapelle in Grand-Couronne, Frankreich, verkaufen zu wollen. Gleichzeitig wurde angekündigt, den Prozess einer möglichen Werksschließung zu starten, falls bis Mitte Januar 2020 kein belastbares Angebot eingehen sollte. Bis dato sei aber noch keine verbindlichen Angebote eines möglichen Käufers eingegangen.
UPM hat nun deshalb die im französischen Gesetz vorgeschriebenen Abläufe für eine Werksschließung in Gang gesetzt. Unter anderem auch Mitarbeiterverhandlungen die bis Ende des zweiten Quartals 2020 abgeschlossen sein sollen. Man werde aber den Verkaufsprozess während der Verhandlungen fortsetzen und UPM stehe zur Absicht, das Werk zu veräußern, sofern ein belastbares Angebot eingeht.
UPM Chapelle stellt auf einer Papiermaschine Zeitungsdruckpapiere mit einer jährlichen Produktionskapazität von 240.000 Tonnen her. Das Werk befindet beschäftigt derzeit 236 Mitarbeiter. (29.1.2020, Red.)

Alexandra Zotter hört auf: Druckereiverband sucht neuen Geschäfstführer

Veränderungen im neuen Jahr gibt es auch beim österreichischen Verband für Druck und Medientechnik. Verbandsgeschäftsführerin Alexandra Zotter, beendet mit Ende Jänner Ihre mitterweile gut vierjährige Tätigkeit für den Verband. Wer ihre Nachfolge antreten wird ist noch offen. Bis Ende Jänner läuft eine Ausschreibung, spätestens zum nächsten Druck- und Medienkongress im Mai soll die Position nachbesetzt sein. Derzeit wird die Verbandstätigkeit vom Team rund um Mag. Christian Handler geführt. „Wird sind das wirklich gut aufgestellt, Frau Zotter hat und ein gut bestelltes Haus hinterlassen und viele neue Impuöser hinterlassen“, streut er ihr Rosen.
Eine ausführliche Story über den Verband und die zukünftigen Pläne in einer sich ändernden Druckwelt lesen Sie in der nächsten Print-Ausgabe von X-media Ende Februar.

Oki überlässt zukünftig Mimaki den Vertrieb seiner Großformatsysteme

Mimaki Engineering Co., Ltd. und die OKI Data Corporation, die Druckersparte der OKI-Gruppe, haben am einen Exklusivvertrag über den internationalen Vertrieb der Großformat-Inkjetdrucker von OKI Data abgeschlossen. Eine erste Vertriebskooperation für Japan, im März 2019 bekannt gegeben, wird damit global ausgeweitet.
Ab dem 1. April 2020 wird Mimaki Engineering die Großformat-Inkjetdrucker von OKI Data – einschließlich von Tinten, Zubehör und Ersatzteilen – über sein stark aufgestelltes internationales Vertriebsnetz weltweit anbieten.
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In memoriam Andreas Posner

Eine besonders traurige Meldung erreicht uns aus Tirol. Am 4. Jänner ist Andreas Posner, geschäftsführender Gesellschafter des graphischen Zulieferunternehmens Druma, im 59. Lebensjahr an den Folgen einer heimtückischen Krebserkrankung verstorben.
Mit Andreas Posner verliert die Branche einen leidenschaftlichen Verfechter der klassischen schwarzen Kunst, der aber in den letzten drei Jahrzehnten auch die Transition zu einem Spezialialisten für die neue, digitale Druckwelt geschafft hat.
Nachdem Vater Fred Posner bereits Anfang der 50er-Jahre das graphische Fachhandelshaus Druma in Innsbruck mitgegründet hatte und Anfang der 90er Jahre das Unternehmen gänzlich in den Besitz der Familie Posner kam baute Fred Fred Posner gemeinsam mit seinen Söhnen Andreas - als Absolvent der Graphischen – und Michael Posner das Unternehmen zu einem kompetenten
und angesehenen Partner der grafischen Industrie in Österreich und den angrenzenden Ländern aus.
Nach dem Tod von Fred Posner im Jahr 2008 übernahmen die Söhne allein das Kommando.
Die Druma war bis zuletzt eines der wenigen verbliebenen unabhängigen Zulieferunternehmen Österreichs.
Erst im Juli 2018 beteiligte sich die bayerische 2H GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Igepa Group, über ihre Tochtergesellschaft P-Center GmbH, an der Druma. Andreas Posner blieb aber weiter geschäftsführender Gesellschafter. Im Sommer vergangenen Jahres musste er jedoch seiner Krankheit Tribut zollen und zog sich zunehmend von der operativen Tätigkeit zurück.

„Entscheidender Moment der Transformation“: Agfa Graphics wechselt CEO aus

Auch bei Agfa gibt´s einen Führungswechsel: Mit Wirkung zum 1. Februar übernimmt Pascal Juéry als neuer CEO die Führung des Konzerns. Er folgt damit auch Christian Reinaudo, der die Position als CEO im Mai 2010 übernahm und künftig weiterhin Mitglied des Verwaltungsrates von Agfa sein wird.
Laut dem Vorstandsvorsitzendem von Agfa-Gevaert, Klaus Röhrig, stoße Pascal Juéry in „einem entscheidenden Moment des Transformationsprozesses der Gruppe” zu Agfa. Seine Erfahrung in der Leitung internationaler Unternehmen soll ihm helfen, auch Agfa in den sich schnell verändernden Märkten sicher zu führen.
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Neu bei Berberich-Papier: Grass Print, der Graskarton auf Altpapierbasis

Berberich Papier, Heilbronner Papiergroßhändler mit Tochterfirma in Österreich, hat ab sofort Grass Print, einen Recyclingkarton mit Grasfaser in den sichtbaren Lagen, im Sortiment. Grass Print ist laut Berberich der vermutlich bisher nachhaltigste Graskarton.
Grass Print ist FSC-zertifiziert sowie – so der Hersteller – unbedenklich für den Direktkontakt mit nicht-fettenden, trockenen Lebensmitteln und solchen, die vor dem Verzehr gewaschen oder geschält werden. Grass Print eigne sich beispielsweise hervorragend für klassische grafische Anwendungen wie Umschläge, Mappen, Kalender, Karten und für nachhaltige Verpackungen zum Beispiel in den Bereichen Biokosmetik oder Lebensmittel.
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Müller Martini: Connect your Business mit Finishing 4.0

Müller Martini will auf der Drupa unter dem Motto „Connect…" mit neuen Lösungen und Business Cases rund um das Thema Vernetzung überraschen. Spannende Ideen und Anregungen werden aber auch für die kosteneffiziente Herstellung hochvolumiger Produktionen geboten. Finishing 4.0 mit den Eckpfeilern Automatisierung, Vernetzung, Variabilität und Touchless Workflow habe sich in der grafischen Industrie erfolgreich etabliert und ist heute in der Smart Factory Realität. Müller Martini hat die praktische Umsetzung als Vernetzungs-Spezialist weit über den Bereich Weiterverarbeitung hinaus in vielen Kundenanwendungen bewiesen.
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Andreas Mößner übernimmt druck.at-Geschäftsführung

Der laut eigenen Angaben führende Online-Drucker Österreichs, druck.at – eine Cipress-Tochter- hat seit dem Jahreswechsel einen neuen Geschäftführer. Andreas Mößner folgt in dieser Position auf Emily Shirley. Mößner bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Druckbranche, allem voran in Vertrieb, Finanz und Produktion, mit. Zuletzt war er als Vorsitzender des Vorstandes (CEO) für UnitedPrint SE tätig, zu deren bekanntesten Marken print24.com zählt.
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Canon-Österreich mit neuem Chef: Ex-Océ-aner Hermann Anderl folgt Peter Saak

Canon Austria hat mit Jahresbeginn mit Mag. Hermann Anderl einen neuen Geschäftsführer. Seit 2013 hat Anderl die Leitung von Canon CEE über gehabt. Austria. Der studierte Betriebswirt, der vier Sprachen spricht, begann seine Karriere vor genau 30 Jahren bei Canon Austria in verschiedenen Produktmanagement-Positionen und später als Sales & Marketing Director. 1997 wechselte er zu einem internationalen Druckerunternehmen und sammelte erste internationale Erfahrung als Managing Director in Österreich, der Tschechischen und der Slowakischen Republik und Ungarn.
2008 übernahm Anderl die Funktion des Managing Directors von Océ in Österreich und später für die Océ-Tochtergesellschaften in der Tschechischen und der Slowakischen Republik. Seit 2010 ist Océ Teil der Canon Gruppe. 2013 erfolgte seine Berufung zum Managing Director von Canon CEE (Central & Eastern Europe).
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Zum Receyceln von PET Flaschen: neuer Wash-off Haftkleber von Herma

Aus PET-Flasche wird PET-Flasche wird PET-Flasche – das ist längst keine Utopie mehr, sondern eine reale Möglichkeit. Mit einem neuen speziellen Wash-off Haftkleber für Etiketten ermöglicht es Herma, dass beim Recycling sehr reines PET-Granulat entsteht, ohne störende Rückstände von Papier- oder Folienetiketten bzw. ohne Klebstoffreste. Solche geschlossenen Stoffkreisläufe – anstelle des üblichen Downcyclings – gehören zu den wichtigsten Forderungen, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht.
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Drucken in Deutschland: Trotz Weihnachten kühlt sich Geschäftsklima leicht ab

Nachdem sich das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche in den beiden vorherigen Monaten deutlich erholt hatte, kühlte es im Dezember leicht ab. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 1,0 Prozent von 102,1 auf 101,0 Zähler. Erstmals seit Januar 2018 notierte der Indexwert jedoch deutlich über seinem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Index im Dezember um 5,1 Prozent.
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