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Konica-CEO Johannes Bischof: Der Absturz des Sonnenkönigs

Der 56 jährige Österreicher Johannes Bischof galt nach außen als der smarte Sunnyboy unter den europäischen IT-Managern. Jetzt ist er abgestürzt. Frank Grünberg von der deutschen Insider-Plattform service-report IT, kennt die Hintergründe.

„Johannes Bischof wird von seinen Funktionen als Geschäftsführer im Cluster West, Deutschland und Österreich sowie als Vorsitzender des Aufsichtsrates von Konica Minolta in Belgien und Niederlanden abberufen“, teilte Keiji Okamoto, Präsident der Konica Minolta Business Solutions Europe, lapidar am 11. November mit. Die Entscheidung trete „mit sofortiger Wirkung“ in Kraft. Ansonsten weder Lob noch Dank.

Mit allem was er angepackt hat ist er gescheitert

Bischof hatte das Amt des Geschäftsführers bei der deutschen Landesgesellschaft sowie im Cluster West 2012 übernommen. Viele Jahre regierte er in der Langenhagener Zentrale und erarbeitete sich aufgrund seiner Selbstherrlichkeit schnell den Titel des “Sonnenkönigs”. Nun ist er abgestürzt – und hinterlässt ein chaotisches Erbe. „Mit allem, was er angepackt hat, ist er gescheitert“, sagt ein Insider.
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KBA-NotaSys & Korruption: in Brasilien wird wieder ermittelt

Eigentlich dachte man, mit einer freiwilligen Strafzahlung in der Schweiz sei alles erledigt. Aber jetzt ermitteln Behörden in Brasilien wieder gegen Koenig & Bauer.

Ein alter Vorwurf beschäftigt den Würzburger Druckmaschinen- Hersteller Koenig & Bauer noch immer: die Folgen einer Bestechungsaffäre mit jahrelang zurückliegenden Ermittlungen in der Schweiz gegen das Tochterunternehmen KBA-Notasys in Lausanne. Es ging um Korruption beim Verkauf von Druckmaschinen in vier Länder (Brasilien, Nigeria, Marokko und Kasachstan). Koenig & Bauer hatte den Fall auf eine Art bereinigt, die selbst von Schweizer Behörden als vorbildlich bezeichnet wurde – einer freiwilligen Zahlung von 30 Millionen Euro, die sich 2019 auch entsprechend im Geschäftsergebnis niederschlägt.
Wie sich nun herausstellt, ist für die Brasilianer der Fall aber noch nicht erledigt. Zumindest exististiert eine entsprechende Bekanntmachung brasilianischer Behörden vom 22. Juni 2019 im Internet. Darin wird verkündet, dass Bundesbehörden ein Rechenschaftsverfahren gegen KBA-Notasys eingeleitet haben. Mittlerweile sind, so weiß Manfred Schweidler in der Mainpost zu berichten, die Fakten klarer. Untersuchungen der brasilianischen Bundespolizei hätten den Verdacht ergeben, dass sich zwei Direktoren der für den Gelddruck verantwortlichen staatlichen Münzanstalt bestechen ließen, um Bestellungen für Druckmaschinen bei KBA-Notasys zu kaufen. Dies könne zu einer Strafe führen und zum Ausschluss des weltweit führenden Unternehmens, künftig dort Maschinen verkaufen zu dürfen.
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Subskriptionsmodelle: die Angst vorm gläserne Drucker

Google ist überall und sammelt Daten, Daten, Daten. Und Heidelberg, so fürchten einige, könnte mit einem neuen Subskriptionsmodell zum Google der Druckbranche werden.

Jede Nutzung hinterlässt Daten, die Google eifrig sammelt. Das Unternehmen weiß, was wir suchen, kaufen, tun. Wer wir sind. Google ist allgegenwärtig. So wie´s scheint möchte Heidelberger Druckmaschinen das Google der Printmedienindustrie werden: allgegenwärtig und unentbehrlich. Der Druckmaschinenhersteller aus Wiesloch klopft seit einigen Monaten mit einem neuen Geschäftsmodell bei Druckereien an. Das nennt sich Subskription und bedeutet so viel wie abonnieren statt kaufen. Eine alte Idee, neu aufbereitet, denn im Digitaldruckbereich, etwa beim amerikanischen Druckerhersteller Xerox, wird bereits mit einem ähnlichen System – aber bei weitem nicht so intensiv vernetzt – seit fast zwei Jahrzehnten gearbeitet.
Der Druckmaschinenhersteller erhofft sich, damit die Krisenjahre und den Rückgang beim Druckmaschinenbau auszugleichen. Denn laut Heidelberg war der Gesamtmarkt für Druckmaschinen vor zehn Jahren noch etwa doppelt so groß wie heute. Wie überzeugend das Geschäftsmodell sein kann, zeigt sich etwa bei Fürther Kartonagen. Der Faltschachtelhersteller wollte eigentlich zwei Druckmaschinen kaufen und hat letztlich einen Subskriptionsvertrag unterschrieben. Und jüngst wurde in Österreich bei Klampfer im österreichischen St. Ruprecht an der Raab stolz über die Erfolge in der Vertriebsregion Osteuropa bei Kunden in verschiedenen Marktsegmenten in Österreich, Polen, der Slowakei und der Türkei berichtet.
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Die Zukunft wegwerfen: Falsche Lösungen gegen die Plastikflut

Auch wenn man sich noch so bemüht, es ist schon schwer es der Umwelt (oder den Umweltschützern) recht zu machen... Denn auch Einwegprodukte aus Papier, Bioplastik und selbst Recycling sind „ökologische Scheinlösungen“.

Statt die Natur zu entlasten, erhöhen diese laut einem Ende November veröffentlichten Greenpeace- Bericht sogar teilweise die Umweltverschmutzung. Produzenten und Konsumenten müssten auf Wiederverwenden statt Wegwerfen setzen, so die Umweltschutzorganisation.
„Wenn Supermärkte Wegwerfprodukte wie die neuen Papier- oder Bioplastiksackerln gratis anbieten, sind sie Teil unseres Müllproblems und nicht Teil der Lösung“, kritisierte Lisa Panhuber von Greenpeace Österreich. Deren Bericht „Die Zukunft wegwerfen: Falsche Lösungen der Unternehmen gegen die Plastik-Krise“ zeige, dass die Scheinlösungen die Wegwerfkultur stärken und bei der Erzeugung kostbare Ressourcen und Energie verbrauchen.
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Kranke Gesellschaft: Big Business Pharmaverpackungen

Unsere Gesellschaft wird immer älter - und wir leben immer ungesunder. Die Pharmindustrie jubelt über wachsenden Medikamentenbedarf. Und mit ihr die Verpackungshersteller.

Mit zunehmend ungesunder Lebensweise und der Überalterung unserer Gesellschaft sind chronische Krankheiten so verbreitet wie noch nie. Sie zählen in Industrienationen, aber zunhemend auch in Entwicklungsländern zu den häufigsten und gesundheitsökonomisch relevantesten Gesundheitsproblemen.
Entsprechend hoch ist der globale Wirtschaftsfaktor des Gesundheitswesens und gleichzeitig die Hebelwirkung der pharmazeutischen Industrie, die einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (F& E) investiert.
Angesichts der weltweiten demographischen Veränderungen stehen die Entwicklungschancen für die Branche gut. Menschen werden immer älter und gesundheitsbewusster – das lässt die Wachstumsprognosen der High-Tech-Branche weiter ansteigen. Mit den wachsenden Ansprüchen an die Medikamentenentwicklung steigen parallel auch die Anforderungen an die Anlagen- und Maschinentechnik im Bereich der Verpackung und Abfüllung von Arzneimitteln. „Die Pharma- Unternehmen brauchen heutzutage ganzheitliche Verpackungslösungen. Die Maschinentechnologie ist die Basis dafür. Aber ein umfangreiches Service-Angebot und vor allem zusätzliche digitale Lösungen werden immer wichtiger“, erklärt Norbert Gruber, Geschäftsführungsvorsitzender von Uhlmann, Systemanbieter für das Verpacken von Pharmazeutika in Blister, Flaschen und Kartons.
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Verblüffend: Wer Bücher liest lebt bis zu 23 Monate länger

Wissenschaftler der Yale-Universität in den USA haben in einer Studie bei über 50jährigen herausgefunden, dass häufiges Lesen von Büchern das Leben verlängert.

Für ihre Untersuchung stützten sich die Wissenschaftler auf eine repräsentative US-Studie, welche die Lesegewohnheiten von Senioren über 50 Jahren erfasst.
Die im Institut für öffentliche Gesundheit arbeitenden Forscher Avni Bavishi, Martin Slade und Becca R. Levy veröffentlichten ihre Studie zur Korrelation des Bücherkonsums mit einer langen Lebensdauer (Originaltitel: „A chapter a day: Association of book reading with longevity”) in den Fachzeitschriften „Social Science” und „Medicine”. Im Zuge der Untersuchung wurden die Daten von 3635 Personen über einen Zeitraum von zwölf Jahren ausgewertet. Hierfür teilten die Forscher die Probanden in drei Kategorien ein: Nichtleser, Durchschnittsleser mit einem Lesepensum von höchstens dreieinhalb Stunden pro Woche und Vielleser, die länger als dreieinhalb Stunden pro Woche lesen.
Sie fanden heraus, dass Lesende im Schnitt 23 Monate länger leben als Nichtleser. Erstaunlicherweise hatte das Lesen von Zeitschriften und Zeitungen keinen so starken Einfluss auf die untersuchten Probanden. Wer länger leben will, muss also zum Buch greifen.
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Apenberg-Prognose: Die Angst der Kleinen vor der Zukunft

Die Marktkonsolidierung in der Druckindustrie zeigt Wirkung. So spiegeln die Ergebnisse der Herbstprognose einen angespannten Druck- und Verlags-Markt wider.

Kleine Unternehmen blicken besonders negativ in die Zukunft, während die Zufriedenheit der großen Druckereien steigt. Preisveränderungen bei Lieferanten – etwa bei Papier – werden hingegen weniger dramatisch bewerte, als in den Vorjahren. Analog zu den Ergebnissen in den Vorjahren ergab die 17. Print Business Herbstprognose eine zurückhaltende bis negative Erwartung der Marktentwicklung für 2020.
Hinsichtlich der Branchenaufteilung gab es bei den 186 Teilnehmer-Unternehmen traditionell die größte Resonanz von der „klassischen“ Druckindustrie, gefolgt von der Zulieferindustrie, Verlagen und Mediendienstleistern. Dabei war es erstmals möglich, die Unternehmensgröße mit in die Bewertung einzubeziehen.
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Scharmer feiert die neue Betriebsstätte in Fürstenfeld

Nach kurzen Bauzeit und einem Investment in innovative Druckmaschinen eröffnete das traditionsreiche Familienunternehmen ihre neue Digitaldruck-Betriebsstätte.

Neben dem Kompetenzzentrum für Offsetdruck in Feldbach entstand jetzt ein nagelneues Kompetenzzentrum für Digitaldruck in der Fürstenfelder Flurstraße. Die beiden Geschäftsführer Gerhard Scharmer-Rungaldier, Peter Scharmer und Prokuristin Rosemarie Scharmer-Rungaldier konnten beim großen Eröffnungsfest zahlreiche Freunde und Kunden sowie eine lange Liste an Ehrengästen begrüßen.
Zum äußerst gelungenem Unternehmensprojekt für Druck, Design und Werbetechnik gratulierten unter anderen auch Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die Obfrau des Fachverbandes Druck Österreich und Vizepräsidentin des Verbandes Druck & Medientechnik Österreich, Ingeborg Dockner, Vorstand der Styria Media Group AG und Vizepräsident des Verbandes Druck & Medientechnik Österreich Kurt Kribitz und der Fürstenfelder Bürgermeister Franz Jost ein.
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Moser Holding: Zeitungs-Beilagen flexibler bändigen

Die Moser Holding AG in Innsbruck setzt weiter auf Gedrucktes und hat sich mit einem zweiten Zeitungs-Einstecksystem von Müller Martini nun noch besser für die Konfektionierung diverser Produkte gewappnet.

Neben der siebenmal wöchentlich erscheinenden „Tiroler Tageszeitung“ mit 100.000 bis 120.000 Exemplaren ließ das Druckunternehmen auch Wochenzeitungen sowie Produkte von Akzidenzkunden über ein einziges Einstecksystem abwickeln. Der NewsLiner von 2003 mit acht Stationen und einem Promo-Anleger machte sein Bestes, doch die Lokalteile der Tageszeitung als Vorprodukte und die vielen dem Mantel ebenfalls zugeführten kommerziellen Beilagen führten den Betrieb an Belastungsgrenzen. Seit vergangenem Januar verarbeitet nun ein neuer Flex-Liner mit zwölf Stationen die Bezirksblätter mit einer Auflage von rund 330.000 Exemplaren.
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US-Handelsstreit: 25 % Strafzoll auf Bogen-Druckprodukte

Laut der Intergraf-Organisation sind von den erhöhten Einfuhrzöllen in die USA auch Druckerzeugnisse aus Deutschland und Großbritannien betroffen.

Der zusätzliche Zoll in Höhe von 25 Prozent wird demnach seit 18. Oktober 2019 auf Importe von „Druckerzeugnissen in Einzelbogen und Abziehbilder” (printed matter in single sheets and transfers)aus den beiden Ländern erhoben.
In der ersten Oktober-Woche veröffentlichte die US-Handelsbehörde eine Liste mit Produkten, für die zusätzliche Zölle erhoben werden sollen. Die beiden betroffenen Länder Großbritannien und Deutschland sind die wichtigsten EU-Handelspartner der USA. 70 % der in die USA exportierten europäischen Druckerzeugnisse stammen laut Intergraf aus Großbritannien und Deutschland.
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Vom Gejagten zum Jäger: HP will nun Xerox übernehmen

HP hat das 33-Milliarden-Dollar Übernahmeangebot von Xerox als zu niedrig abgewiesen und geht in die Gegenoffensive. Xerox bleibt aber hartnäckig.

HP erwäge, selber ein Übernahmeangebot für Xerox zu unterbreiten, teilte der Konzern mit. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der umfassenden Unterstützung des Xerox-Managements und dem Zugriff auf sorgfältige Informationen zu Xerox die Vorzüge einer potenziellen Transaktion schnell beurteilen können", heißt es in einer HP-Erklärung.
Der Schritt setzt Xerox unter Druck, seine Bücher offen zu legen. Das Technologie-Unternehmen war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Damit bleibt unklar, ob Xerox als Käufer oder als potenzieller Übernahmekandidat mit HP verhandeln wird.
Bisher wollte Xerox das mehr als dreimal so große Unternehmen HP schlucken und bot 22 Dollar je Aktie - rund 33,5 Milliarden Dollar. HP lehnt die Offerte als „signifikant unterbewertet" ab. Sie sei nicht im Interesse der Aktionäre. Der HP-Verwaltungsrat verweist in der Mitteilung auf einen rückläufigen Umsatz von Xerox, der Fragen über die Richtung des Geschäfts aufwerfe. Es sei zudem wichtig, dass das Sparpotenzial im Zuge einer Fusion genau geprüft werden müsse. Die HP-Aktie ging nach dieser Ankündigung mit 20,18 Dollar aus dem Handel.
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Konica Minolta Deutschland schasst Johannes Bischof

Zu wenig Transformation, mangelnde Konsensfähigkeit, das werfen die japanischen Eigner dem Österreicher als CEO von Deutschland und Österreich vor.

Laut Mitteilung des Unternehmens vom 11. November scheidet er aus der Geschäftsführung von Konica Minolta Business Solutions in Deutschland und Österreich aus, er wurde mit wurde „mit sofortiger Wirkung“ aller seiner Ämter entbunden. Im folgt Joerg Hartmann, der seit einem Jahr als Chief Operations Officer (COO) für das Unternehmen tätig ist.
Die Art und Weise verwundert. Keine Rede von einvernehmlichen Lösung, kein Dank für langjähriges Engagement. Dabei war Bischof seit Mai 2000 im Dienst des japanischen Konzerns und leitete die österreichische Dependance. Er baute er das Händlergeschäft auf und gehörte seit 2012 auch der Geschäftsleitung der deutschen Landesgesellschaft an, Mitte 2013 übernahm er den Geschäftsführerposten von Günther Schnitzler, der sich nach 33 Jahren in den Ruhestand zurückzog.
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Vor Megafusion: David Xerox will Goliath HP übernehmen

Das wäre wohl der Coup des Jahres: Xerox will ein Unternehmen schlucken, das sechsmal mehr Umsatz macht. Und hinter all dem soll Carl Icahn stecken...

Die Märkte sind voll, Neuinstallalationen sind zumeist Ersatzinstallationen, technische Neuentwicklungen sind immens teuer. So ist es nicht verwunderlich, dass die Großen der Branche nach Synergien suchen. Und der größte Einspareffekt lässt sich wohl durch Fusion mit einem Mitbewerber erzielen. Und schon zeichnet sich eine echte Megafusion ab: Der ehemalige Kopierspezialist Xerox will HP übernehmen. Und die Investorenlegende Carl Icahn soll dabei eine ganz wesentliche Rolle spielen.
Wie am 7. November der Drucker-Hersteller HP einen Bericht von CNBC bestätigt, hat Xerox ein Angebot für das Unternehmen, das gerade erst verlautbarte, 9.000 Mitarbeiter entlassen zu wollen, vorgelegt. Der Preis soll bei rund 32,5 Milliarden Dollar (rund 29,4 Milliarden Euro) liegen.
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Insolvente kb offset: Komplette Druckerei unterm Hammer

Die kb-offset Kroiss & Bichler GmbH & Co KG in Regau ist insolvent und soll liquidiert werden. Masseveralter Dr. Klaus Schiller und die Oberbank Leasing haben nun RS-Auktionen mit der Verwertung der Fahrnisse beauftragt.

Unter den Hammer kommen unter anderem eine 8-Farben KÖNIG & BAUER Rapida, eine Stanzmaschine BOBST, eine Thermokaschiermaschine KOMFI, ein sechsfach Sammelhefter MÜLLER MARTINI, eine Papierschneidemaschinen POLAR, Falzmaschinen, eine CTP-Anlage AGFA. Die Verwertung erfolgt anhand einer Online-Auktion auf der Auktionsplattform www.rs-auktionen.at. Besichtigungstermine vor Ort sind Freitag, 15.11.2019 und Mittwoch, 20.11.2019, jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr, sowie nach vorheriger Terminvereinbarung. Das Auktionsende online ist am Freitag, 22.11.2019 ab 09:00 Uhr.
RS-Auktionen GmbH verfügt über langjährige Erfahrung in der erfolgreichen Verwertung ähnlicher Betriebe (mehr als 100 Auktionen pro Jahr). Weitere Informationen zum Ablauf der Versteigerung gibt es auf www. rs-auktionen.at.

Samson Druck wächst weiter ...und kauft Druckerei Theiss

Die Mitarbeiter des Familienunternehmens behalten ihren Arbeitsplatz, der Standort St. Stefan bei Wolfsberg bleibt bestehen, die Marke Theiss wird weitergeführt.

Samson Druck ist mit bisher 110 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 18 Mio. Euro eine der größten österreichischen Druckereien, zu den Kunden des Familienbetriebs zählen neben heimischen Großunternehmen viele international renommierte Konzerne. Theiss ist auf die Produktion von hochwertigen Büchern und Broschüren spezialisiert. Durch die Übernahme entsteht die in Österreich derzeit einzigartige Kombination aus Druckerei und Buchbinderei in einem Unternehmen.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Übernahme einen weiteren Meilenstein setzen können”, sagt Gerhard Aichhorn, Eigentümer von Samson Druck, der bei Theiss vorerst gemeinsam mit Tibor Valentin, bisher Verkaufsleiter Österreich Ost, die Geschäftsleitung übernehmen wird. „Wir erweitern damit unsere Kapazitäten, die Produktion hochwertiger Bücher passt genau in unser Portfolio. Die anerkannte Qualität von Samson Druck und Theiss ergänzt sich perfekt, und unsere Kunden profitieren künftig von den vielen entstehenden Synergien. Wir können sie nun insbesondere im Bereich Hardcover-Buch noch besser beraten und im gesamten Entstehungsprozess dieses Produkts begleiten - von der Idee über die Konzeption bis hin zur Endfertigung und Auslieferung. Unser Anspruch ist die Qualitätsführerschaft in diesem Segment.“
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The Show goes on: Xfair 2021 reloaded, 12. bis 14. Oktober

Zu wenig Besucher, aber offensichtlich trotzdem gute Geschäfte ...und viel Unterstützung bei den Ausstellern. So wollen die Xfair-Veranstalter denn doch weitermachen. Mit einem angepassten Konzept und einem zusätzlichen Organisationspartner.

Mit einem insgesamt doch positiven Ergebnis ging am 10. Oktober die bereits dritte Ausgabe der Xfair, des internationalen Cross-Production-Event für Druck, Digitaldruck, Werbetechnik und Verpackungsproduktion zu Ende. In der 8.000 qm großen Marx-Halle in Wien zeigten 160 ausstellende Unternehmen ihre Exponate, neueste Technologien und spannende Anwendungen.
Besonders angetan waren die Austeller von der Qualität der Fachbesucher – wenn auch die Menge zu wünschen übrig ließ. Was anderseits den sich präsentierenden Firmen die nötige Zeit ließ, sich mit potentiellen Kunden intensiv über die Angebote auszutauschen. Entsprechende positive Kontakte und Geschäftsabschlüsse waren das Ergebnis. So bestätigten die meisten Aussteller zu Messeende denn auch ihr volles Kommitment zu einer Weiterführung der Xfair und das Angebot, sich zukünftig selbst auch verstärkt in die Weiterentwicklung des Events einzubringen.
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Zum Receyceln von PET Flaschen: neuer Wash-off Haftkleber von Herma

Aus PET-Flasche wird PET-Flasche wird PET-Flasche – das ist längst keine Utopie mehr, sondern eine reale Möglichkeit. Mit einem neuen speziellen Wash-off Haftkleber für Etiketten ermöglicht es Herma, dass beim Recycling sehr reines PET-Granulat entsteht, ohne störende Rückstände von Papier- oder Folienetiketten bzw. ohne Klebstoffreste. Solche geschlossenen Stoffkreisläufe – anstelle des üblichen Downcyclings – gehören zu den wichtigsten Forderungen, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht.
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Drucken in Deutschland: Trotz Weihnachten kühlt sich Geschäftsklima leicht ab

Nachdem sich das Geschäftsklima in der deutschen Druck- und Medienbranche in den beiden vorherigen Monaten deutlich erholt hatte, kühlte es im Dezember leicht ab. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex fiel gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 1,0 Prozent von 102,1 auf 101,0 Zähler. Erstmals seit Januar 2018 notierte der Indexwert jedoch deutlich über seinem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Index im Dezember um 5,1 Prozent.
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Siegwerk eröffnet Blending Center für Kundenfarben

Der Druckfarbenanbieter Siegwerk hat im deutschen Siegburg am 11. Dezember eine vollautomatisierte Anlage zur Herstellung von Kundenfarben offiziell in Betrieb genommen. Laut Siegwerk ist das sogenannte “Blending Center” die größte vollautomatisierte Produktionsanlage für Druckfarben in ganz Europa. Für Herbert Forker, CEO bei Siegwerk, ist die Anlage einen „Meilenstein sondergleichen” und „zentraler Baustein unseres weltweiten Produktionsverbunds”. Die neue Mischanlage sei ein Beispiel für die vernetzte Industrie 4.0.
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Kodak & Uteco: Maschine für flexible Verpackungen

Kodak und Uteco haben mit der Uteco Sapphire Evo W eine neue Druckmaschine für flexible Verpackungen vorgestellt. Sie besitzt mit 1,25 m nicht nur die doppelte Druckbreite wie die 2018 vorgestellte Uteco Sapphire Evo, sondern ist auch mit der neuesten Ultrastream-Technologie von Kodak ausgestattet. Durch das breitere Druckformat soll es die neue Sapphire Evo W Markenartiklern erlauben, den Digitaldruck in den traditionellen Flexodruckformaten zu nutzen. Die offizielle Premiere hat das neue Drucksystem auf der Drupa aber die ersten Systeme seien laut Kodak bereits verkauft.
Die Sapphire Evo W arbeitet mit wasserbasierenden Tinten und der neuesten Continuous-Inkjet-Technologie Ultrastream von Kodak und soll laut Hersteller Produktionsgeschwindigkeiten auf dem Niveau analoger Druckmaschinen erreichen.
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Messe Düsseldorf: Werner Dornscheidt hört auf

Die Lorbeeren einer phänomenalen Messezyklus 2019/2020 bis zur Drupa (siehe Story linke Spalte) darf er noch ernten, dann folgt ihm Wolfram N. Diener (55) als Vorsitzender der Geschäftsführung: Werner M. Dornscheidt (65), bisheriger Chef der Düsseldorfer Messe tritt Ende Juni 2020 nach fast 17 Jahren an der Spitze des Düsseldorfer Messeunternehmens in den Ruhestand. Zum neuen operativen Geschäftsführer wurde Erhard Wienkamp (61) bestellt.
Diener nimmt zum 1. Juli 2020 seine Geschäfte auf. Erhard Wienkamp folgt bereits zum 1. Januar 2020 als operativer Geschäftsführer auf Hans Werner Reinhard (49), der das Unternehmen zum 30. September 2019 verlassen hat.
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UPM schließt neuerlich graphische Papiermaschine

Die Hersteller graphischer Papier haben es - zugegeben - schwer. Auflagen und Umfänge gehen nachwievor zurück. Weniger Papier wird geordert. Und europaweit gibt es trotz der Maschinenstilllegungen der vergangenen Jahre nachwievor zu viel Produktionskapazität. So hat Anfang September UPM Pläne zur dauerhaften Schließung der Papiermaschine 2 am Standort Rauma in Finnland bekanntgegeben. Nach Mitarbeiterverhandlungen und Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern ist mit 6. November nun die PM 2 bei UPM Rauma dauerhaft stillgelegt worden.
Die Maschinenstillegung hat Auswirkungen auf 179 Personen, 159 davon mit Festanstellung und 20 mit befristeten Verträgen, die nicht verlängert werden.
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EFI nach Siris-Deal: Veteran Jacobson übernimmt

Mit viel Euphorie und einer Reihe von Änderungen ist Electronics For Imaging (EFI) in die neue Ära als Tochterunternehmen der Siris Capital Group gestartet. Die im Frühjahr angekündigte Übernahme (wir haben darüber berichtet) um rund 1,7 Milliarden Dollar ist seit Ende August abgeschlossen. Mit der Übernahme gehört EFI zu hundert Prozent der Tochtergesellschaft von Siris, die EFI Stammaktien wurden von der NASDAQ Börse gestrichen. Der Hersteller von RIPTechnologie, Workflow-Software und Großformat- sowie Textildrucksystemen wird allerdings weiterhin unter dem Namen Electronics for Imaging (EFI) firmieren.
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Aus in Holland: Xeikon „konsolidiert” sich in Belgien

Die Digitaldruck-Hardwarezulieferbranche ist mächtig unter Druck. Die einen suchen ihr Heil in Fusionen, die anderen im Gesundschrumpfen. So auch Xeikon. Dort endet mit Jahreswechsel die mittlerweile 11-jährige Geschichte von Xeikon als niederländisches Unternehmen. Denn dann wird der ehemalige Hauptsitz des Unternehmens in Eede an der belgischen Grenze endgültig geschlossen. Künftig werden alle Aktivitäten von Xeikon im belgischen Lier nahe Antwerpen konzentriert sein.
Die von Xeikon so genannte „Konsolidierung” nach Belgien ist, so Xeikon-CEO Benoit Chatelard, nun der nächste logische Schritt, um weiter zu wachsen und die Marktposition auszubauen.
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Aus auch für Xeikons Wiener Südosteuropa-Büro

Das Gesundschrumpfen bei Xeikon hat übrigens auch Auswirkungen auf Österreich. Anfang Dezember war man im Wiener Büro in der Hohlweggasse im 3. Bezirk gerade zugange, das Büros samt der österreichischen Gesellschaft aufzulösen. Auch die langjährige gute Seele von Xeikon in Österreich, Mag. Silvia Potel-Schmollngruber ist nicht mehr für das Unternehmen tätig. Die weitere Betreuung des österreichischen Marktes erfolgt von Deutschland aus, der südosteuropäische von Polen.

Ab Jahresbeginn: Océ wird Canon Production Printing

Vor neun Jahren hat Canon Océ übernommen – nun wird auch der Firmenname endgültig geändert werden. Wie die japanische Canon Inc. und die holländische Océ Holding B.V. mitteilen, wird der Firmenname des Canon-Group-Unternehmens Océ ab 2020 Canon Production Printing lauten.
Nach der Übernahme von Océ durch Canon im Jahr 2010 hatte das Unternehmen die Entwicklung und Herstellung der Drucksysteme zunächst unter dem Markennamen Océ fortgesetzt.
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Konica Minolta setzt weiter auf die Tonertechnologie

Konica Minolta setzte weiter auf den Toner-Druck. Mit einer neuen Accuriopress C14000 und der Accuriopress C12000 hat Konica Minolta eine neue Maschinenreihe für den Einsatz im hochvolumigen Tonerdruck vorgestellt.
Während die Accuriopress C14000 medienunabhängig bis zu 140 A4-Seiten (oder 80 A3-Seiten) pro Minute bedruckt und damit laut Hersteller gut 40 Prozent schneller ist als andere Systeme von Konica Minolta, schafft es die neue C12000 auf 120 A4-Seiten pro Minute.
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Epson: 12-Farb-Drucker für Fotos- und Proofing

Epson kündigt mit den SureColor SC-P7500 und SureColor SC-P9500 seine ersten 12-Farb-Großformatdrucker an. Die Maschinen decken bis zu 99 Prozent des Pantonefarbraumes ab und bieten das bis dato größte Farbspektrum aller Epson Drucker.
Laut Hersteller seien die beiden Drucker trotz ihrer ausnehmend hohen Druckqualität sehr schnell und wären damit ebenfalls gut in der Produktion aufgehoben. Die neuen SureColor setzen auf das neu entwickelte UltraChrome Pro12-Tintenset, das auf der bewährten K3-Technologie aufbaut und diese mit oranger, grüner und violetter Tinte ergänzt.
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Intensives SwissQprint Live-Programm zum Jahresbeginn

Im Januar 2020 bietet swissQprint Interessenten mehrere Gelegenheiten, deren Großformatdrucker live zu erleben: Auf der Viscom in Düsseldorf sowie auf der Wetec in Stuttgart bzw. am Sitz der Deutschlandtochter in Kerpen.
Anhand von Live-Demonstrationen und einer Muster-Ausstellung wird swissQprint die breit gefächerten Möglichkeiten des UV-Drucks aufzeigen. Mit dabei werden Veredelungs- und Drucktechniken sein, die dem Anwender helfen, sich im Markt abzuheben.
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Cameo: Mit dem Laser auch textile Akzente setzen

Wie das zum Beispiel in Kombination mit Stickmaschinen gelingt, zeigt die cameo Laser Franz Hagemann GmbH auf der TV TecStyle Visions 2020 in Stuttgart. „Für Textilhersteller und -händler sowie Werbeartikelproduzenten ist der Laser ein wertvolles Werkzeug. Mit ihm lassen sich Kleidungsstücke, Accessoires und Promotionartikel so veredeln, dass sie sich von der Masse abheben“, betont Dietmar Birkler, Vertriebsleiter im cameo-Kompetenz-Zentrum Süd-West.
Welche Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit erzielt werden, zeigt er mit seinem Team auf der TV TecStyle Visions vom 30.1. bis 1.2.2020 in Stuttgart. Hier werden Epilog Lasersysteme aus dem cameo Sortiment präsentiert, die sich für die Bearbeitung insbesondere von Textilien eignen.
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