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Vom Gejagten zum Jäger: HP lehnt 33-Milliarden-Angebot von Xerox als signifikant unterbewertet ab und prüft Gegenangebot
Konica Minolta Deutschland schasst Österreicher Johannes Bischof: Zu wenig Transformation, mangelnde Konsensfähigkeit
Vor Megafusion in der Druckerbranche: Xerox will HP übernehmen Kaufpreis 32 Milliarden Dollar …und Carl Ican soll die Fäden ziehen
Insolvente kb offset in Regau: Komplette Druckerei wird versteigert
Übernahme: Samson Druck kauft Kärntner Druckerei Theiss Arbeitsplätze und Name bleiben erhalten, Produktion läuft weiter
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x-media
Vom Gejagten zum Jäger: HP lehnt 33-Milliarden-Angebot von Xerox als signifikant unterbewertet ab und prüft Gegenangebot
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Der Computerkonzern HP hat das rund 33-Milliarden-Dollar schwere Übernahmeangebot des Druckerherstellers Xerox als deutlich zu niedrig abgewiesen und geht in die Gegenoffensive. HP erwäge, selber ein Übernahmeangebot für Xerox zu unterbreiten, teilte der Konzern mit. "Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der umfassenden Unterstützung des Xerox-Managements und dem Zugriff auf sorgfältige Informationen zu Xerox die Vorzüge einer potenziellen Transaktion schnell beurteilen können", heißt es in einer HP-Erklärung.
Der Schritt setzt Xerox unter Druck, seine Bücher offen zu legen. Das Technologie-Unternehmen war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Damit bleibt unklar, ob Xerox als Käufer oder als potenzieller Übernahmekandidat mit HP verhandeln wird.
Bisher wollte Xerox das mehr als dreimal so große Unternehmen HP schlucken und bot 22 Dollar je Aktie - rund 33,5 Milliarden Dollar. HP lehnt die Offerte als "signifikant unterbewertet" ab. Sie sei nicht im Interesse der Aktionäre. Der HP-Verwaltungsrat verweist in der Mitteilung auf einen rückläufigen Umsatz von Xerox, der Fragen über die Richtung des Geschäfts aufwerfe. Es sei zudem wichtig, dass das Sparpotenzial im Zuge einer Fusion genau geprüft werden müsse. Die HP-Aktie ging am Freitag mit 20,18 Dollar aus dem Handel.

HP kämpft mit Umsatzrückgängen im Druckergeschäft

HP hatte zuletzt in seinem Druckergeschäft mit Schwierigkeiten zu kämpfen. So fiel der Umsatz der Sparte im dritten Quartal um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Anfang Oktober hatte der Konzern Sparmaßnahmen inklusive eines Abbaus von 9000 Stellen angekündigt. Zudem wolle HP das Druckergeschäft wiederbeleben, und investiere in 3D-Druck, hieß es. Xerox war im vergangenen Jahr mit den Plänen für eine Übernahme von Fujifilm für 6,1 Milliarden Dollar am Widerstand seiner Investoren gescheitert.
Grundsätzlich könnte ein Zusammenschluss den Unternehmen, die mit dem Wandel der Branche ringen, frischen Schwung verleihen. In überlappenden Bereichen wären vermutlich deutliche Einsparungen möglich. So stellt Xerox Drucker und Kopierer her und macht den meisten Umsatz mit Vermietung und Wartung. HP verkauft kleinere Drucker und ist zugleich einer der größten PC-Hersteller weltweit.
Konica Minolta Deutschland schasst Österreicher Johannes Bischof: Zu wenig Transformation, mangelnde Konsensfähigkeit
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Knall auf Fall trennt sich Konica Minolta von seinem Deutschland-Chef, dem Österreicher Johannes Bischof. Laut Mitteilung des Unternehmens vom 11. November scheidet er aus der Geschäftsführung von Konica Minolta Business Solutions in Deutschland und Österreich aus, er wurde mit wurde „mit sofortiger Wirkung“ aller seiner Ämter entbunden. Im folgt Joerg Hartmann, der seit einem Jahr als Chief Operations Officer (COO) für das Unternehmen tätig ist.
Die Art und Weise verwundert. Keine Rede von einvernehmlichen Lösung, kein Dank für langjähriges Engagement. Dabei war Bischof seit Mai 2000 im Dienst des japanischen Konzerns und leitete die österreichische Dependance. Er baute er das Händlergeschäft auf und gehörte seit 2012 auch der Geschäftsleitung der deutschen Landesgesellschaft an, Mitte 2013 übernahm er den Geschäftsführerposten von Günther Schnitzler, der sich nach 33 Jahren in den Ruhestand zurückzog.
Wie X-media auf Nachfrage zu hören bekam, warf man Bischof den nur schlepende Umbau vom Druckerhersteller zum Service Provider vor. Die von Japan verlangte Transformation schleppte sich schon über eine Dekade hin. Dabei sah es 2013 vielversprechend aus, als der Konzern europaweit auf Einkaufstour ging und unter anderem das Eigentümer geführte Systemhaus Raber + Märcker übernahm. Damals sprachen die Akteure von einer schwäbich-japanischen Liebeshochzeit. Doch schon kurz danach war von Liebe keine Spur mehr. Die geschäftsführenden Gesellschafter wurden herausgedrängt, die zugesagte Eigenständigkeit blieb ein Lippenbekenntnis. Bischof hatte, wie man aus Insiderkreisen hört, hier viel Porzellan zerschlagen. Somit ist Bischofs Nachrede keine Gute: „Man muss sich eher wundern, dass einem so selbstsicheren Johannes Bischof die Fähigkeit zur Konsensbildung eigentlich fehlte, die in einem japanischen Konzern auch heute noch zwingend notwendig ist“, schlägt etwa Martin Fryba, Chefredakteur der WEKA Fachmedien, in einem Kommentar nach. Und ist voll des Lobes für den neuen CEO Hartmann: „Im Gegensatz zu seinem Vorgänger bringt dieser Manager das Format mit, Teams zu integrieren, zuzuhören, erklären zu können und sich nicht selbst bei jeder Gelegenheit in den Vordergrund spielen zu müssen.“
Diese Eigenschaften wird er auch brauchen müssen, denn tatsächlich ist, wie für alle anderen Marktbegleiter auch, das wirtschaftliche Umfeld der vergangenen Jahre für Konica Minolta schwierig. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres von Konica Minolta (bis 31. März 2020) fiel der weltweite Umsatz um rund vier Prozent auf 497 Milliarden Yen (rund 4,1 Milliarden Euro). Gleichzeitig stürzte die operative Gewinnmarge von 6,7 auf knapp 1,1 Prozent ab. Die Digitalisierung und das damit verbundene rückläufige Druckvolumen macht dem Unternehmen zu schaffen…
Der neue Konica Minolta-Chef und langjährige Fujitsu-Manager will jedenfalls „die in der Vergangenheit begonnene strategische Ausrichtung von Konica Minolta als Services Provider weiter ausbauen und die digitale Transformation des Unternehmens deutlich intensivieren“, betont der neue Geschäftsführer.
Vor Megafusion in der Druckerbranche: Xerox will HP übernehmen Kaufpreis 32 Milliarden Dollar …und Carl Ican soll die Fäden ziehen
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Zweifelsohne, die Digitaldruck-Zulieferunternehmen – insbesondere die ehemaligen Kopiererhersteller, die ihre neuen Druck-Technologien zugekauft haben, haben es derzeit nicht leicht: Die Märkte sind voll, Neuinstallalationen sind zumeist Ersatzinstallationen, technische Neuentwicklungen sind immens teuer. So ist es nicht verwunderlich, dass die Großen der Branche nach Synergien suchen. Und der größte Einspareffekt lässt sich wohl durch Fusion mit einem Mitbewerber erzielen. Und schon zeichnet sich eine echte Megafusion ab: Der ehemalige Kopierspezialist Xerox will HP übernehmen. Und die Investorenlegende Carl Icahn soll dabei eine ganz wesentliche Rolle spielen.
Wie am 7. November der Drucker-Hersteller HP einen Bericht von CNBC bestätigt, hat Xerox ein Angebot für das Unternehmen, das gerade erst verlautbarte, 9.000 Mitarbeiter entlassen zu wollen, vorgelegt. Der Preis soll bei rund 32,5 Milliarden Dollar (rund 29,4 Milliarden Euro) liegen.
„Wir haben immer wieder Gespräche mit Xerox über einen möglichen Zusammenschluss geführt. Wir haben erwogen, was nötig wäre, damit sich ein solcher Zusammenschluss lohnt“, erklärte HP und bestätigte, dass ein formelles Angebot vorliege. HP hat aber noch keine Entscheidung getroffen. Xerox habe 22 Dollar pro HP-Aktie geboten, berichtete der Finanzsender CNBC am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Das Angebot würde einem Aufschlag von 12,4 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs entsprechen. Die Aussicht auf eine Übernahme hat den Kurs aber bereits stark ansteigen lassen.
Das Besondere an der geplanten Übernahme: Damit würde Xerox ein Unternehmen schlucken, das sechsmal mehr Umsatz macht als es selbst. An der Börse kommt Xerox gerade einmal auf acht Milliarden Dollar, während HP mit mehr als 28 Milliarden Dollar bewertet wird.
Laut CNBC will Xerox den Kaufpreis zu 77 Prozent in bar und zu 23 Prozent in eigenen Aktien zahlen. Sollte der Deal zustande kommen, würden HP-Aktionäre 48 Prozent an dem neuen Unternehmen halten.
Es ist aber noch unklar, wie der Kopierspezialist aus Connecticut die Übernahme überhaupt finanzieren will. 2,3 Milliarden Dollar sollen von dem Verkauf der Xerox-Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen mit Fujifilm kommen. Aber das reicht noch lange nicht. Laut der Nachrichtengagentur Bloomberg könnte Citigroup die 20 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen, die Xerox bräuchte, um HP zu schlucken.
„Eine 30-Milliarden-Übernahme von HP mit Schulden zu finanzieren könnte eine echte Herausforderung für Xerox sein, aber kein unüberwindbares Hindernis“, schreibt Robert Schiffman, Analyst von Bloomberg Intelligence.
Ähnlich sieht die Lage Jeriel Ong, Analyst der Deutschen Bank. Ong nannte die Übernahme „unwahrscheinlich, aber nicht finanziell unmöglich“. Als Grund nennt er den Größenunterschied der beiden beteiligten Unternehmen.
Und welche Rolle spielt Carl Icahn?
Don Bilson vom Researchhaus Gordon Haskett nannte den möglichen Kauf „wagemutig“. Außerdem wies er darauf hin, dass der aktivistische Investor Carl Icahn mehr als zehn Prozent an Xerox halte. Es könne also gut sein, dass Icahn hinter dem Deal steckt, was die Chancen erhöhe, dass er vielleicht tatsächlich zustande komme. „Wir glauben, dass Icahn auch bereits auf der anderen Seite – bei HP – aktiv ist“, sagte Bilson. Dafür gebe es zwar noch keine Beweise. „Aber so könne er die Fäden auf beiden Seiten ziehen“, gibt Bilson zu bedenken.
Dass Icahn mit seiner Beteiligung an Xerox nicht still zuschauen will, hat er bereits bewiesen: Er kontrolliert drei Posten im Aufsichtsrat. Als Xerox Anfang des vergangenen Jahres 50,1 Prozent für 6,1 Milliarden Dollar an das japanische Unternehmen Fujifilm verkauft hatte, sorgte Icahn dafür, dass das Management von Xerox zurücktrat und der gesamte Deal rückgängig gemacht wurde.
Das mehr als 100 Jahre alte Unternehmen Xerox war einst der Pionier der Branche, das Wort „to xerox“ steht im Englischen als Synonym für „fotokopieren“. Xerox wurde ebenso wie der Filmhersteller Kodak in Rochester im Norden des Bundesstaats New York gegründet und zog erst später nach Connecticut um.
Xerox stellt heute Drucker und Kopierer her und macht den größten Umsatz mit Vermietung und Wartung. Doch in den letzten Jahren ist das Unternehmen durch die neuen Technologien in Schwierigkeiten geraten. Mit der Digitalisierung ist die Nachfrage nach bedrucktem Papier gesunken.
HP dagegen gehört zu den frühen Silicon-Valley-Ikonen und hat ebenfalls eine bewegte Geschichte hinter sich: Das Unternehmen wurde 1939 von Hewlett und Dave Packard in Palo Alto gegründet und stellte damals Tontechnik unter anderem für Walt Disney her. In den 60er-Jahren entwickelten die Kalifornier ihre ersten Computer und wurden später vor allem mit Druckern bekannt.
Aber auch Fusionen und Übernahmen sind Teil der Geschichte von Hewlett Packard: 2002 übernahm das Unternehmen unter der Führung von Carly Fiorina den Konkurrenten Compaq. 2014 spaltete sich Hewlett Packard in zwei Unternehmen auf: Auf der einen Seite entstand HP Inc. mit dem Drucker- und PC-Geschäft, auf der anderen HP Enterprise mit den Servern und der Unternehmenssoftware.
Insolvente kb offset in Regau: Komplette Druckerei wird versteigert
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In der letzten Print-Ausgabe von X-media war es ausführlich zu lesen (zum Nachlesen auf das X-media-Cover links ticken). Die kb-offset Kroiss & Bichler GmbH & Co KG in Regau ist insolvent und soll liquidiert werden.
Der Masseveralter Dr. Klaus Schiller und die Oberbank Leasing GmbH haben nun die RS-Auktionen GmbH mit der Verwertung der Fahrnisse beauftragt. Unter den Hammer kommen unter anderem eine 8-Farben KÖNIG & BAUER Rapida, eine Stanzmaschine BOBST, eine Thermokaschiermaschine KOMFI, ein sechsfach Sammelhefter MÜLLER MARTINI, eine Papierschneidemaschinen POLAR, Falzmaschinen, eine CTP-Anlage AGFA. Die Verwertung erfolgt anhand einer Online-Auktion auf der Auktionsplattform www.rs-auktionen.at. Besichtigungstermine vor Ort sind Freitag, 15.11.2019 und Mittwoch, 20.11.2019, jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr, sowie nach vorheriger Terminvereinbarung. Das Auktionsende online ist am Freitag, 22.11.2019 ab 09:00 Uhr.
RS-Auktionen GmbH verfügt über langjährige Erfahrung in der erfolgreichen Verwertung ähnlicher Betriebe (mehr als 100 Auktionen pro Jahr). Weitere Informationen zum Ablauf der Versteigerung gibt es auf www. rs-auktionen.at.
Übernahme: Samson Druck kauft Kärntner Druckerei Theiss Arbeitsplätze und Name bleiben erhalten, Produktion läuft weiter
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Die Salzburger Firma Samson Druck hat die Druckerei Theiss mit Sitz in St. Stefan bei Wolfsberg übernommen. Die rund 40 Mitarbeiter des Kärntner Familienunternehmens behalten ihren Arbeitsplatz, der Standort bleibt bestehen, auch die Marke “Theiss” wird weitergeführt. Samson Druck ist mit bisher 110 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 18 Mio. Euro eine der größten österreichischen Druckereien, zu den Kunden des Familienbetriebs zählen neben heimischen Großunternehmen viele international renommierte Konzerne. Theiss ist auf die Produktion von hochwertigen Büchern und Broschüren spezialisiert. Durch die Übernahme entsteht die in Österreich derzeit einzigartige Kombination aus Druckerei und Buchbinderei in einem Unternehmen.
“Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Übernahme einen weiteren Meilenstein setzen können”, sagt Gerhard Aichhorn, Eigentümer von Samson Druck, der bei Theiss vorerst gemeinsam mit Tibor Valentin, bisher Verkaufsleiter Österreich Ost, die Geschäftsleitung übernehmen wird. “Wir erweitern damit unsere Kapazitäten, die Produktion hochwertiger Bücher passt genau in unser Portfolio. Die anerkannte Qualität von Samson Druck und Theiss ergänzt sich perfekt, und unsere Kunden profitieren künftig von den vielen entstehenden Synergien. Wir können sie nun insbesondere im Bereich Hardcover-Buch noch besser beraten und im gesamten Entstehungsprozess dieses Produkts begleiten - von der Idee über die Konzeption bis hin zur Endfertigung und Auslieferung. Unser Anspruch ist die Qualitätsführerschaft in diesem Segment.“

Haben den idealen Partner gefunden

Christian Theiss, zuletzt Eigentümer der 1955 von seinem Großvater Max in Wolfsberg gegründeten Druckerei und Binderei, zeigt sich erleichtert: “Der Buchmarkt und das Verlagswesen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Für uns gestaltete sich das Bestehen in diesem Umfeld zuletzt äußerst schwierig. Ziel war es daher, einen Partner mit höchster Expertise im Druckwesen zu finden, der gleichzeitig eine klare Zukunftsperspektive und die größtmögliche Sicherheit für den Standort und die Arbeitsplätze der Belegschaft bieten kann. Mit der Übernahme durch Samson Druck konnten wir die ideale Lösung für den Weiterbestand des Betriebs sowie der bei Kunden bestens etablierten Marke umsetzen.” Theiss steht dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung und bringt damit seine jahrelange Erfahrung sowie sein umfassendes Know-how ein.

Das Unternehmen Samson Druck mit Stammsitz in St. Margarethen im Salzburger Lungau - gegründet im Jahr 1978 - ist im Bereich des hochqualitativen Bogendrucks führend in Österreich und arbeitet in technischer Hinsicht auch europaweit auf höchstem Niveau. Auf einer Produktionsfläche von über 6.000 Quadratmetern werden jährlich mehr als 7.000 Tonnen Papier verarbeitet. Das Leistungsspektrum von Samson umfasst neben Drucken und Veredeln auch die Verarbeitung in der hausinternen Buchbinderei mit PUR-Klebebindung und Sammelheftung, die Lager- und Lieferlogistik sowie die komplette weltweite Versandorganisation. eiss:
Die Druckerei Theiss wurde im Jahr 1955 von Max Theiss im Kärntner Wolfsberg gegründet. Im Jahr 2002 zog die Firma an ihren neuen Sitz im nahegelegenen St. Stefan im Lavanttal. Über die vielen Jahre seines Bestehens spezialisierte sich das Unternehmen, das bis zuletzt als Familienbetrieb in dritter Generation geführt wurde, auf die Produktion von Büchern (Hardcover) und Broschüren (Softcover). Im Juni 2016 wurde die Druckerei Theiss GmbH als Folge eines Insolvenzverfahrens umstrukturiert und mit knapp 40 Mitarbeitern als Christian Theiss GmbH weitergeführt.
The Show goes an... Xfair reloaded: Überarbeitetes Konzept und zusätzlicher Partner für 2021er Event vom 12. bis 14. Oktober
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Mit einem insgesamt doch positiven Ergebnis ging am 10. Oktober die bereits dritte Ausgabe der Xfair, des internationalen Cross-Production-Event für Druck, Digitaldruck, Werbetechnik und Verpackungsproduktion zu Ende. In der 8.000 qm großen Marx-Halle in Wien zeigten 160 ausstellende Unternehmen ihre Exponate, neueste Technologien und spannende Anwendungen.
Besonders angetan waren die Austeller von der Qualität der Fachbesucher – wenn auch die Menge zu wünschen übrig ließ. Was anderseits den sich präsentierenden Firmen die nötige Zeit ließ, sich mit potentiellen Kunden intensiv über die Angebote auszutauschen. Entsprechende positive Kontakte und Geschäftsabschlüsse waren das Ergebnis.
So bestätigten die meisten Aussteller zu Messeende denn auch ihr volles Kommitment zu einer Weiterführung der Xfair und das Angebot, sich zukünftig selbst auch verstärkt in die Weiterentwicklung des Events einzubringen. Von einigen Unternehmern – etwa Roman Mattes von Alphaset – gab es auch heftige Kritik an einigen Nichtausstellern, die die Lounges und Meeting-Zonen der Xfair heftig für die Akquisition und Kundenbetreuung nutzten, aber selbst nicht bereit waren etwas zum Gelingen einer Xfair beizutragen. Veranstaltungsleiter Messer: „Das ist tatsächlich nur schwer nachvollziehbar. Auf der einen Seite nach außen den Eindruck eines Big Players vermitteln zu wollen und dann reicht das Werbebudget gerade für einen Schultisch im Pausengang…“
Das ist wohl auch einer der Gründe, warum im Vorfeld des Events mit einer Gerüchtekampagne Stimmung gegen die Xfair gemacht wurde und zu fragwürdigen Absprachen führte. Und in einem Fall sogar einem teilnahmewilligen Händler die Unterstützung versagt worden ist…
Jedenfalls wollen die Organisatoren der Xfair ihr Projekt weiterführen aber denn doch an die aktuelle Branchensituation anpassen. So werden alle Aussteller und Interessenten noch heuer zu einem Workshop über die zukünftige Ausrichtung einer Xfair eingeladen. Und auch organisatorisch wird angepasst werden. Messer: „Mit dem Wachsen des Events sind wir als kleiner Fachverlag eindeutig an die Grenzen des für uns Machbaren gestoßen“. So haben sich bereits einige potentielle Partner als Unterstützer angetragen. Selbst Herwig Ursin, Betreiber der Marx Halle, hat seine Mitwirkung angeboten.
Somit steht also einer Fortführung eines professionellen Messevents für gedruckte und visuelle Kommunikation im Jahr 2021 nichts im Wege. So ist denn auch die Marx Halle vom 12. bis 14. Oktober für eine Xfair reloaded reserviert.
Print.Produce.Promote: EXPO 4.0 als Plattform für visuelle und haptische Kommunikation stellt Besuchernutzen in den Fokus
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Die internationalen Fachmessen TV TecStyle Visions, GiveADays und WETEC bieten unter einem Dach, als EXPO 4.0, eine ideale Orientierung für alle Anwendungsfelder der visuellen und haptischen Kommunikation. Der Messeverbund empfängt vom 30. Januar bis zum 1. Februar 2020 die europäische Branche. Zur letzten Ausgabe 2018 strömten rund 14.000 Fachbesucher aus 41 Ländern nach Stuttgart.

Der Leitspruch Print.Produce.Promote positioniert das Angebot klar: Auf der TV TecStyle Visions zeigen Aussteller aus den Bereichen Textilveredlung, Promotionwear und Berufsbekleidung ihre Lösungen, die WETEC steht für Innovationen in der Werbetechnik, bei Digitaldruck, Lichtwerbung sowie Digital Signage und die GiveADays präsentiert Neuheiten zu Werbeartikeln und haptischer Werbung. Sowohl bei den gezeigten Technologien als auch im Produktangebot entstehen immer mehr Überschneidungen. Die so entstandenen Synergieeffekte schaffen einen echten Mehrwert sowohl für Anwender als auch Anbieter.

TV TecStyle Visions – Textilveredlung in allen Facetten

Die TV TecStyle Visions hat in den vergangenen Jahren ihre europäische Führungsposition als Fachmesse für Textilveredlung und Promotion konsequent ausgebaut. Eine steigende Internationalisierung schlug sich in 18 Prozent internationalen Besucher bei der letzten Veranstaltung nieder. Das breite Ausstellungsangebot für Technik und Zubehör zu allen Textilveredlungsverfahren runden Textilhersteller und ¬händler für Corporate Fashion, Promotionwear und funktioneller Arbeitsbekleidung ab. Das gezeigte Knowhow wird im L-Bank Forum (Halle 1) erlebbar: Auf dem Rahmenprogramm für 2020 stehen tägliche Modenschauen, eine technische Sonderschau zur Microfactory in Zusammenarbeit mit den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung sowie das bewährte Fachforum.

WETEC – Werbetechnik zum Anfassen

In der Jacques Lanners Halle (Halle 3) präsentiert die WETEC Neuheiten aus Werbetechnik, Digitaldruck, Lichtwerbung und Digital Signage. Die internationale Fachmesse begeistert mit einem bunten Rahmenprogramm: Die WORK AND DO Area beleuchtet den gesamten Workflow eines Werbetechnikers, Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Im Rahmenprogramm zeigt die WRAPandSTYLE Area in Vorträgen, Best-practice Vorführungen und Technik-Hacks wie Car-Wrapping richtig geht.

Erstmals lobt der Aussteller Mimaki einen Gin Label Contest auf der WETEC aus: Werbetechniker, Druckdienstleister sowie Schüler und Studierende sind aufgerufen, das ansprechendste Gin-Label zu entwerfen. Anforderung an die Gestaltung des Etiketts ist einzig, dass das Pferd aus dem Stuttgarter Stadtwappen eingearbeitet wird. Anmeldungen zum Wettbewerb sind noch bis 30. September möglich unter www.wetec-messe.de/contest

GiveADays – Nachhaltigkeit im Fokus

Auf der GiveADays zeigen zum vierten Mal die führenden Hersteller und Händler Neuheiten und Angebote an Werbeartikeln und haptischer Werbung. Im Fachforum stellen Experten ausgefallene Ideen vor und liefern Inspirationen für die Fachbesucher aus Marketing, Agenturen und Werbeartikelfachhandel. Für 2020 stehen das gezeigte Produktangebot und das Rahmenprogramm unter dem allgegenwärtigen Thema Nachhaltigkeit.
viscom 2020, 7. bis 9. Jänner in Düsseldorf, zieht in Halle 13: Messetrio mit PSI und Promotex für Mitmacher in optimierter Form
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Gemeinsam stark und besser zu sein – dieses Ziel hat viscom, PSI und PromoTex Expo im vergangenen Jahr zu einem Messe-Trio vereint.Zusammen bilden sie die Welt des Werbens und Verkaufens. Das erfolgreiche Konzept wird 2020 in optimierter Form fortgesetzt. Für die Besucher bedeutet das konkret: Kürzere Wege und geballte Kompetenz. Inhaltlich verbindet die junge Veranstaltungsfamilie unter anderem das Thema Nachhaltigkeit.

Effiziente Drucktechniken und schonende Verfahren können Werbetechniker, Druckdienstleister, Lichtwerber, Mediengestalter, Messe- und Ladenbauer sowie Folierer künftig in Halle 13 entdecken. Dort hat die viscom ihr neues Zuhause gefunden. Es ist über die Eingänge Ost und Nord-Ost direkt erreichbar und liegt in unmittelbarer Nähe zur PromoTex Expo und zur PSI. Zwei Übergänge schaffen eine direkte Verbindung und sorgen für einen optimalen Besucherzustrom. Die drei Messen stehen dabei auch weiterhin ausschließlich qualifizierten Fachbesuchern und PSI Mitgliedern offen.
Die PromoTex Expo bezieht die Halle 12 und rückt damit wieder näher an die PSI heran. „Die Optimierung in der Aufplanung ermöglicht uns einerseits, die Eigenständigkeit der PromoTex Expo innerhalb des Verbundes zu wahren und gleichzeitig die vom Markt geforderte Nähe zur PSI zu schaffen“, erläutert Event Director Petra Lassahn diesen Schritt. „Auf Wunsch der Aussteller und Besucher führen wir die Anpassungen bereits 2020 und damit ein Jahr früher als geplant durch.“

Die viscom bietet zahlreiche spannende Stationen: Im Mittelpunkt steht die Werkstatt, die nach ihrer erfolgreichen Premiere 2019 in diesem Jahr noch mehr Fläche belegt. Statt zuzuschauen, ist mitmachen gefragt. Die Besucher haben bei ihrem Rundgang die Möglichkeit, selbst Wände zu folieren, Tapeten individuell und digital zu bedrucken, großformatige Poster oder Banner zu erstellen sowie Leuchtbuchstaben und Spannrahmen zu erstellen.
Erfahrene Digitaldrucker und Werbetechniker der Online- Plattform Signforum24 geben Tipps und Tricks weiter und laden zu einem regen Austausch ein. Raum für persönliche Gespräche lässt auch die matchmaking- Fläche, eine Jobbörse gibt Arbeitsgebern Gelegenheit, Mitarbeiter zu finden.
Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Sonderfläche „Mach Dein Shirt“. Sie veranschaulicht am Beispiel der T-Shirt-Veredelung die Gemeinsamkeiten der drei Messen. Von der Erstellung des Druck- oder Stickmotivs über die entsprechende Bearbeitung der Textilien bis zum fertigen Oberteil können die Besucher jeden einzelnen Schritt vor Ort nachvollziehen. Gleichzeitig bekommen sie die Gelegenheit, ihr eigenes Design zu entwerfen und anschließend ein individuelles Shirt zu fertigen.

Praxisnah und erlebnisorientiert können Besucher außerdem die neuen Maschinen, Materialien, Verfahren und Anwendungen der internationalen Hersteller und Händler ausprobieren. Wichtige Aussteller wie Mimaki, Epson, DP Solutions, Mutoh Europe, Promic, Print Equipment, Trotec Laser Deutschland und vhf camfacture haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Als Messerückkehrer haben sich unter anderem Fuchs Display, TheMagicTouch und Shannon Machines angemeldet. Doch auch zahlreiche Neuaussteller präsentieren sich auf der viscom. Dazu zählen beispielsweise Rehse Reklame, Printspaul, Flyvision, oder Trisco.

Erfahrene Auto-Folierer, Designer und Werbetechniker können erneut ihre Fähigkeiten beweisen. Die Besten bekommen als Anerkennung ihrer Leistung eine der begehrten Auszeichnungen der Branche.Im Nations Wrap Cup konkurrieren die Folien-Experten aus aller Welt in bis zu 16 Teams um den Titel. Der Sieg geht an die Mannschaft, die einem Auto blasenfrei und in kürzester Zeit eine neue Optik verleiht.
Die kreativsten Kampagnen der vergangenen zwölf Monate bekommen vom display- Verlag in Kooperation mit der viscom den Superstar Award verliehen. Der Preis würdigt in diversen Kategorien die gesamte Marketing-Bandbreite digitaler und analoger Verkaufsförderung. Hervorragende Kartonverpackungen und innovative Verpackungsideen belohnt der Pro Carton Award.
12. - 14. Nov.: InPrint München für industrielle Anwendungen Drucktechnologie schafft Mehrwert in der industriellen Fertigung
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Vom 12. bis 14. November 2019 präsentiert sich die InPrint Munich erneut als zentrale Innovationsschmiede für die wachsende Community aus Spezialisten der Drucktechnologie und der industriellen Produktion. Auf den Messeständen sind wieder zahlreiche Neuentwicklungen zu erwarten, vor allem in den Bereichen Druckautomation und Robotik, Vision- und Messtechnik, Trocknungssysteme, Software für Workflow und Farbverwaltung, sowie verbesserte Druckköpfe, Druckflüssigkeiten und Farben – alle speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse von industriellen Fertigungsunternehmen und Markenherstellern. Wie die Veranstalter, Mack Brooks Exhibitions Ltd, seit Februar übrigens eine hundertprozentige Tochter von Reed Exhibitions, bekannt gibt, erwartet man sich für heuer zumindest die gleiche Aussteller- und Besucherzahl wie beim letzten Event vor zwei Jahre. Zusätzlich hätte bereits eine ganze Reihe neuer Unternehmen einen Stand gebucht.
Die vorherige InPrint Munich, vom 14. - 16. November 2017, war erneut der Treffpunkt für 3.000 hochrangige Industrieexperten, inklusive Erfindern, Integratoren sowie Produktionsspezialisten aus einer großen Bandbreite von Industriebereichen. Der Schwerpunkt der Messe lag 2017 auf Anwendungen, die speziell für die Integration in Produktionslinien entwickelt wurden und daher die individualisierte Massenfertigung einer Vielzahl von industriell hergestellten Produkten erlauben. Die Messe ist damit ein angesehener Treffpunkt für eine wachsende Community aus Spezialisten der Drucktechnologie.
Insgesamt 153 Aussteller aus 18 Ländern zeigten hochmoderne Technologie, Komponenten und Services für eine Vielzahl von Anwendungen. InPrint Munich 2017 hat sich klar von einem reinen Networking-Event zu einer Fachmesse mit Networking- Aspekt entwickelt und demonstrierte einen guten Anstieg von Verkaufsgeschehen auf den Messeständen.
print fair, 23. u. 24. Oktober, Branchenmarktplatz der Graphischen
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Die Kommunikationsplattform der grafischen Industrie feierte im vergangenen Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Heuer findet die print fair am 23. und 24. Oktober statt – mit leicht geänderten Vorzeichen – nunmehr offiziell als Schulveranstaltung, aber wie bisher organsiert vom Verein Druck- und Medientechnik VDM. Als gemeinnütziger Verein der Abteilung Druck- und Medientechnik auf der Graphischen agiert der VDM als Förderer von Absolventen und der Abteilung an der Graphischen ... Und auch der Begriff „Messe“ – wohl ebenfalls aus Wettbewerbsrechtgründen – findet sich nicht mehr in den Ankündigungen. Auch die Teilnahme der Firmen ist nicht mehr gratis. Bedingung auf der print fair präsent zu sein, ist eine VDM-Kurzmitgliedschaft um 200,- Euro.
Die print fair, als Branchen-Marktplatz – von allem Anfang an von X-media unterstützt – findet seit 2009 an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in 1140,Wien und somit zum 11.Mal statt.Die print fair 2019 versteht sich als Kommunikationsplattform zwischen Absolventen und Schülern und Unternehmen, um Kontakte innerhalb des grafischen Gewerbes zu knüpfen und zu pflegen.
Entstanden ist die print fair 2009 aus einem Diplomprojekt für eine Networking-Plattform. Im Rahmen der Diplomprojekte wird die Organisation der print fair auch heuer wieder von einer Projektgruppe aus der Abteilung Druck- und Medientechnik unterstützt...
Und so wie von allem Anfang an wird X-media auch heuer wieder am angestammten Platz an der Stiege zum Festsaal an der print fair teilnehmen.
Gute Geschäfte: Positive Bilanz auch der zweiten Xfair
Mit einer durchaus positiven Bilanz ist am 6. April in Wien die bereits zweite Ausgabe der Xfair zu Ende gegangen. Zwar konnten trotz eines Besucherplus von immerhin 20 % auf knapp 2400 Besucher (2017 exakt 2.394, 2015 1.987) nicht ganz die Erwartungen des Veranstalters erfüllt werden, doch waren sich alle Aussteller über die ausgesprochene Qualität des Publikums einig. „2.500 Besucher wären schön gewesen – aber die Branche ist halt doch nicht viel größer“, resümierte Rudolf Messer, der verantwortliche Organisator der Xfair.

Gute Geschäfte dank ausgezeichneter Besucherqualität

Der hohen Qualität der Fachbesucher entsprechend entwickelte sich jedenfalls das Messegeschäft bei den meisten Ausstellern äußerst positiv. So konnte bereits am ersten Messetag Müller Martini den Verkauf des am eindrucksvollen Stand ausgestellten Endverarbeitungssystems, bestehend aus dem hochautomatisierte Klebebinder Vareo in Kombination mit dem Dreischneider Granit, nach Rumänien vermelden. Auch im Werbetechnikbereich der Xfair wurden gute Geschäfte gemacht. Bei Aristo etwa fanden sich auf so gut wie allen ausgestellten Exponaten, auch auf dem HP-Großformatdrucksystem, „Verkauft“-Schilder. Aber auch Holler mit Epson und Alphaset waren vom Messeerfolg begeistert. Und auch Werner Ammerer, Marketingchef von Trotec, berichtet von einen äußert positiven Messeverlauf.

Heiße Samba-Show und Latino-Musik: Ein gelungenes Fest für Print

Aber nicht nur die vielfältigen Exponate der Messe selbst waren für die Besucher ein Highlight, auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Ein voller Erfolg war denn auch das eigentliche Fest für Print am Abend des zweiten Messetages. Sängerin Nadja und ihre kubanische Band Clave Namá sorgten für heiße latinische Rhythmen. Und die beiden attraktiven Solistinnen der Samba-Show waren schließlich auch verantwortlich, dass selbst der gelangweilteste Gast sich aktiv zu den heißen Rhythmen in Bewegung setzte.

Die Kasperl-Maschine und die Urform des Tintenstrahl-Drucks

Erstaunte Gesichter sah man auch jeden Messenachmittag als sich für eine Stunde die Kasperl-Maschine in Bewegung setzte. Auf den ersten Blick eine Menge Schrott und Gerümpel, das aber, vom „Maschinisten“, dem Künstler Paul Skrepek, geschickt in Bewegung gesetzt, teils fantastische, teils bizarre Klänge hervorbrachte. Und genial wohl die Urform eines Tintenstrahl-Systems in Form eines bereiten Pinsels auf den durch kleine Schläuche bunte Tinte tropfte und auf einem sich drehenden Untergrund bunte Scheiben herstellte. Wahrlich ein Kontrapunkt zu den ausgestellten Hightech-Digitaldruck-Systemen…
Traditionell ging es übrigens auch in der Printers Lounge zu wo die Buchbinder ihr handwerkliches Geschick zeigten und in der Print-Werkstatt auf historischem Gerät gedruckt wurde.
Interessierte Besucher fanden auch die schönsten Bücher Österreichs in einer Sonderschau des Hautverbandes des österreichischen Buchhandels.

CEE Wrap Masters: Sieger aus Rumänien und Bulgarien

Spannend bis zuletzt auch die CEE Wrap Masters, bei den sich auch heuer wieder die besten Folienverkleber um wertvolle Preise matchten. Neben Teilnehmern aus Österreich und Deutschland waren auch einige Teilnehmer aus Ungarn, Bulgarien und Rumänien zu diesem Wettbewerb angetreten, bei dem es galt von Auto Eisner bereit gestellte Fiat 500 mit Folien von Sott zu veredeln. Verklebespezialisten aus Rumänien und Bulgarien waren es denn auch, die schließlich im Finale am dritten Messetag den Sieg unter sich ausmachten. So gingen Plätz vier an Daniel Octav Mitrea aus Bacau in Rumänien, Platz 3 an Ivan Tenchev aus Varna, Bulgarien, der zweite Platz an Ivan Tenchev aus Craiova in Rumänien und der Sieg an Trajan Moldovan, ebenfalls ein Rumäne, der aber seit seiner Teilnahme bei der CEE Wrap Masters 2015 (2.Platz) in Österreichals Verklebespezialist tätig ist

Enttäuschender Konferenz-Besuch als einziger Wermutstropfen

Beeindruckend auch das Konferenzprogramm mit Spitzenreferenten zu drei aktuellen Tagesthemen: Dem Future Forum über die Zukunft von Print in einer sich zusehends veränderten Welt, einem Thementag Umwelt und Print sowie einem eigenen Thementag Technologien und Anwendungen. Trotzdem blieb die Konferenz der einziger Wermutstropfen: „Die namhaftesten Expertem, neue Perspektiven, viel exklusives Knowhow – aber leider enttäuschend wenig Interesse“, so Rudolf Messer – „…als ob ohnehin schon alle alles wüssten…!“ Hier werde man sich für die nächste Xfair wohl Einiges einfallen lassen müssen, ätzt der darüber sichtlich frustrierte Veranstaltungsleiter.

April 2018 oder erst wieder im April 2019 – die nächste Xfair kommt bestimmt!

Aufgrund der offensichtlich positiven Gesamtbilanz der Xfair 2017 steht jedenfalls außer Frage, dass es auch eine dritte Ausgabe der internationalen Print- und Crossmedia-Show geben wird. Wobei aber in den nächsten Wochen noch zu klären sein wird, ob bereits wieder im April 2018 (dann voraussichtlich Dienstag, 10. bis Donnerstag,12. April) – wie sich besonders die Digitaldruck- und Werbetechnik-Aussteller und auch viele Verpackungshersteller wünschen – oder doch im Zweijahresrhythmus erst im April 2019, dann von Dienstag, 9. April, bis Donnerstag, 11. April... Auch Sie können aktiv mitentscheiden – mit der Teilnahme an unserer Xfair-Umfrage oder durch die Vorab-Reservierung eines Messestandes.
Wobei sich bis Mitte Mai wohl auch klären wird, inwieweit die Wiener Lokalpolitik zulässt, dass die Marx-Halle auch weiterhin als Eventlokation zur Verfügung stehen wird.
Einladung zum Fest für Print --- Die Xfair, Messe und Kongress für Österreich und CEE --- Wien, Marx-Halle, 4. bis 6. April 2017 Technologien erkunden, Knowhow austauschen, Networken und Feiern... Schau´n Sie sich das an!
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Zweifelsohne - Österreich hat wieder eine professionelle Druckfachmesse. Nach einer, so der allgemeine Tenor, gelungenen Erstveranstaltung 2015, stößt auch die zweite Ausgabe der Xfair, der Print- und Crossmedia-Show für Österreich un die benachbarten CEE-Länder, von 4. bis 6. April 2017 in Wien, auf großes Interesse.
Die Ambitionen der Veranstalter für 2017 sind jedenfalls hoch. „Die Xfair 2017 wird noch mehr zu einem echten Fest für Print – mit einer kompletten Übersicht über die aktuellen Produktions-technologien, von klassischem Druck über digitalen Produktionsdruck, digitalen Großformatdruck für alle Bereiche (zum Beispiel Signage, Textil, Verpackung), die Datenaufbereitung, Software, Vorstufe bis zur Nachbearbeitung, Endstufe und Veredelung; natürlich auch der Bereich Materialien und Substrate sowie – auf allgemeinen Wunsch – noch mehr Augenmerk auf die Spezialbereiche Werbetechnik, Verpackungsherstellung. Ohne anmaßend sein zu wollen, eine kleine, regionale drupa vielleicht“, erklärt Xfair-Promotor Rudolf Messer.

Österreichs größter Print-Event aller Zeiten

Jedenfalls sind so gut wie alle für die 2017 zur Verfügung stehenden den Fläche in der historischen Marx-Halle gebucht und verplant. Fast alle Teilnehmer der 2015er Xfair sind wieder vertreten und auch viele Unternehmen, die vor der Erstveranstaltung noch skeptisch waren und eine Teilnahme nicht riskieren wollten, haben Stände gebucht – so wie Agfa Graphics, Konica Minolta, Europapier, Spandex, und, und...
Und damit ist die Xfair 2017, so meinen die Organisatoren, der größte jemals in Österreich abgehaltene Print-Event – mit weit mehr als 150 Firmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen zeigen, auf rund 8.000 qm Fläche. Eine aktuelle Ausstellerliste gibt´s auf www.xfair.at.

Die Marktleader zeigen was sie können

Auch 2017 wieder vertreten ist unter anderen Heidelberg. Diesmal mit Schwerpunkt Dienstleistung und Services. Und so gut wie überall wird live produziert. So zeigt Müller Martini als neuerlicher Heidelberg-Standnachbar wieder sein Postpress-Programm. Und bringt wie im vergangenen Jahr auf den Hunkeler Innovationdays ausgestellten Endverarbeitungssysteme mit. Auch WRH Global mit Ferag ist wieder dabei...
Technologischer Schwerpunkt ist natürlich der Digitaldruck – insbesondere im Großformatbereich werden wieder so gut wie alle bekannten Namen, zumeist samt ihren lokalen Händlern, vertreten sein – wie HP, Mimaki, Roland DG, Epson, Mutoh, Durst etc…
Im Produktionsdruck haben Konica Minolta, Xeikon und HP Indigo mit Chromos einen Stand gebucht, auch Oki samt neuem Großformatbereich ist vertreten.

Zusätzliche Themen Werbetechnik, Verpackung

Ebenso im Bereich Werbetechnik, Materialien und Peripherie haben alle lokalen Marktleader, wie Aristo Graphics, Kalle Repromedia, Alphaset, Werner Graphics etc. ihre Stände gebucht. Und mit Spandex, Igepa, und APA aus Italien kommen auch eine Reihe von Neuausstellern nach Wien.
Ebenfalls wieder als Besuchermagnet: die CEE Wrap Masters, bei denen die besten Fahrzeugverkleber um wertvolle Preise kämpfen. Und gleich daneben wird der 18 Meter lange Showbus von YelloTools stehen, wo der Werbetechniker sich neueste Techniken erklären lassen und alle notwendigen Utensilien erwerben kann.
Noch eine Attraktion für alle, die sich speziell für die Verpackungsherstellung interessieren: In einem eigenen Bereich „Marktplatz Packaging“ können sich die Besucher kompakt über aktuellste Trends und Entwicklungen bei Materialien, spezieller Veredelung, Sicherheitstechnik etc. informieren. Außerdem werden wieder Beispiele ausgezeichneter Verpackungskreationen gezeigt werden.
Natürlich gibt’s auch heuer wieder einen 3D Corner, in dem über neueste Entwicklungen und Anwendungen bei additiven Verfahren berichtet wird. Und wer will, kann sich von Schiner 3D als Miniatur verewigen lassen.

Der Xfair Kongress: Drei Tage, drei Themen

Der Übertitel über der Xfair ist Technologie und Anwendungen: den Besuchern sollen neue Perspektiven und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie mit neuen – oder bereits vorhandenen – Technologien neue Märkte erschließen, Qualität und Produktivität verbessern und sich vom Mitbewerb abgrenzen können. Neben der Messe werden auch im Rahmen eines integrierten Kongresses neue Perspektiven, Knowhow und Erfahrungen vermittelt. An den drei Veranstaltungstagen werden Experten und Visionäre in drei Themenbereichen der Branche Orientierung und Perspektive vermitteln. Ein detailiertes Programm gibts auf www.xfair.at.
Die drei Themen:
- Dienstag, 4. April: Das Future Forum: Die Zukunft von Print in einer total digitalisierten Welt
- Mittwoch, 5. April: Der Thementag Umwelt: Ökologie und Drucken – geht das wirklich?
- Donnerstag, 6. April: Technologien und Anwendungen: Neue Chancen für Print.

Von den Wrap-Master bis zur Kasperlmaschine

Auch das sonstige Rahmenprogramm steht. So finden auch dieses Jahr als Besuchermagnet wieder die CEE Wrap Masters statt. Ein Wettbewerb, in denen die besten Folienverkleber an drei Fahrzeugen ihre Kunst unter Beweis stellen. Der Bewerb läuft über drei Tage, das Finale findet am letzten Messetag ab 14 Uhr statt. Neben Pokalen gibt es Preise im Wert von mehr als 10.000 Euro zu gewinnen.
In der gemeinsam mit dem Verband Druck & Medientechnik eingerichteten Printers Lounge, dem Treffpunkt der Produzenten und Dienstleister, können sich auch alle buchaffinen Besucher in einer gemeinsam mit dem Hauptverband des österreichischen Buchhandels ausgerichteten Ausstellung alle Einreichungen und auch alle Sieger des Staatspreises die schönsten Bücher Österreich begutachten und durchblätten.
Außerdem sind im Marktplatz Packaging die Sieger des aktuellen Pro Carton Awards ausgestellt.
Und damit es nicht zu hightech wird, wird am Stand der Buchbinderinnung klassisch Buch gebunden und mit historischen Gerätschaften veredelt.
Schließlich ist – quasi als Antipol zu den ausgestellten Hightech-Druckmaschinen die aus Abfällen unserer Konsumgesellschaft hergestellte Kasperlmaschine von Paul Skrepek zu sehen – und zu hören.

Das Fest für Print: Heiße Rhytmen und coole Drinks

Und natürlich soll auch das Feiern – wie es sich für ein echtes Fest für Print gehört – nicht zu kurz kommen... Mit einem langen Messeabend am ersten Messetag, an dem es den Ausstellern frei steht, ihre Gäste länger zu bewirten.
Und natürlich dem eigentliche Fest für Print, am 5. April ab 18 Uhr. Damit den Gästen richtig eingeheizt wird, haben die Veranstalter mit der Gruppe Clave Namá rund um die Top-Sängerin und international erfolgreiche Salsatänzerin Nadia eine Latino-Band der Spitzenklasse engagiert.
Aber was wäre ein Fest für Print ohne die entsprechende Unterlage und die coolen Drinks. der Xfair-Caterer, der Wiener Szene-Gastronom Paul Szakal – der mit seiner Crew (Paul and the Monkeys) Besucher und Aussteller auch während der Messe kulinarisch betreut – hat sich was Besonderes einfallen lassen... Und dazu gibt´s bierige und Softdrink-Spezialitäten, eine Weinverkostung, coole Cocktails und, und ... Lassen Sie sich überraschen!

Wieder Gratis-Eintritt bei Online-Registrierung

All das wird auch heuer wieder für Xfair-Besucher bei Online-Vorabregistrierung gratis sein. Auf der Webseite www.xfair.at ist der Registrierungs-Button für Sie freigeschalten…
Auf www.xfair.at gibt´s auch laufend aktualisierte Infos über die Aussteller und deren Exponate, das genaue Kongressprogramm sowie Näheres über alle Attraktionen auf der Xfair.

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Heidelberg: Rainer Hundsdörfer folgt Gerold Linzbach
Der Aufsichtsrat der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat heute mit der Bestellung von Rainer Hundsdörfer (59) zum neuen Vorstandsvorsitzenden sowie von Dr. Ulrich Hermann (49) als ordentliches Vorstandsmitglied den Vorstand des Unternehmens neu aufgestellt. Der internationale Industrieexperte Hundsdörfer folgt zum 14. November auf Dr. Gerold Linzbach, der wie bereits mitgeteilt das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.
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agensketterl, AV+Astoria, Grasl: Dr. Dieter Simon steigt aus
Seinen Austritt aus der Druckereigruppe agensketterl, AV+Astoria, Grasl sowie Schreier & Braune hat am 20. Oktober Dieter Simon bekannt gegeben. Nach fast einjährigen Verhandlungen hat er seine Anteile verkauft und ist auch nicht mehr als Geschäftsführer tätig. Nach mehr als 25 Jahren Druckereierfahrung, sechs Jahren Führungserfahrung in der Markenartikelindustrie für Marketing und Controlling sowie einer WU-Laufbahn als Assistent werde er zukünftig einige drucknahe Projekte verfolgen, die bislang immer „liegengeblieben“ sind und Beratungen, möglichst in der Druckbranche, durchführen.
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Hunkeler Innovationdays 2017 vom 20. bis 23. Februar
Der internationale Branchentreffpunkt für Digitaldruck und Weiterverabeitung in Luzern

Vom 20. bis am 23. Februar 2017 werden die Hunkeler Innovationdays auf dem Gelände der Messe in Luzern zum zwölften Mal ausgetragen. Von Mal zu Mal konnten die Innovationdays an internationaler Bekanntheit zulegen. Trotz des Wachstums behalten die Hunkeler Innovationdays bis heute ihren kompakten, gut überblickbaren Rahmen. Anhand integrierter Gesamtlösungen mit einem starken Praxisbezug orientieren sich die Besucher über die neusten Entwicklungen rund um Produktions- und Verarbeitungsprozesse für digital hergestellte Printerzeugnisse.
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Notbremse: WAN-IFRA hört als Messeveranstalter auf
Schwierig hatte es heuer auch die World Association of Newspaper WAN IFRA. Denn mit einer einzigen Ausnahme haben alle Heavy Metal-Hersteller und deren Peripherie-Zulieferer ihre Teilnahme an der heurigen Weltzeitungsmesse von 10. bis 12 Oktober in Wien abgesagt. Nun hat man sich einen professionellen Messeveranstalter an Bord geholt.
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Rieder hs Druck übernimmt Passauer Ostler Druck
Hs Druck aus Hohenzell bei Ried im Innkreis hat die kürzlich in Insolvenz geratene traditionsreiche Passauer Druckerei Ostler Druck GmbH & Co KG übernommen. Herbert Seidl und Helmut Hörmanseder, die beiden Gesellschafter der hs Druck GmbH, sehen die Übernahme als eine weitere strategisch zukunftsorientierte Maßnahme neben dem derzeit laufenden Investitionsprogramm mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Millionen Euro.
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Um Standort zu sichern: NP-Druck sucht einen Partner
Rollendrucker zu sein in Österreich ist schwierig, noch dazu wenn man nur mehr einer von zwei unabhängigen ist und der Mittbewerb von finanzstarken Investoren finanziert wird – so wie seit kurzem Leykam let´s Print oder die Oberndorfer Druckerei. Und um eventuell noch notwendige weitere Investitionen nicht mit eigenen Mitteln schultern zu müssen sucht jetzt auch das Niederösterreichische Pressehaus nach einem Investor-Partner, so hat der Aufsichtrat der Druckerei des Niederösterreichischen Pressehauses – besetzt mit den Eigentümervertretern des Pressvereins der Diözese St. Pölten und der Diözese selbst – beschlossen.
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Größte Haftnotiz-Kampagne: Zwei Millionen Memosticks
Das hat wirklich Eindruck gemacht: Die Hinwiler Valecom AG, eine Schwesterfirma des Versandraumspezialisten Ferag, realisierte am Donnerstag, 15. September, für ifolor, den Schweizer Marktführer für personalisierte Fotoprodukte, die weltweit bisher größte MemoStick Kampagne dieser Art. Der ifolor-Haftnotizzettel klebte auf der Frontseite von über 30 Tageszeitungen und deren Regionalausgaben in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein – darunter auch auf allen Ausgaben der Pendlerzeitung 20 Minuten. Leserinnen und Leser von über zwei Millionen Zeitungsexemplaren erhielten einen 20 Prozent Gutschein auf alle Fotoprodukte von ifolor.
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Cradle to Cradle: Gugler baut neues Plusenergie-Gebäude
Vor mittlerweile fünf Jahren hat gugler print in Auf der Schön bei Melk die weltweit ersten Cradle to Cradle Druckprodukte entwickelt. Jetzt setzt das Unternehmen den nächsten Schritt und baut das erste Cradle to Cradle-inspirierte Plusenergie- Betriebsgebäude in Österreich - ein Gebäude, dessen Auswirkungen möglichst positiv für Mensch und Umwelt sein werden. „…und das natürlich auch möglichst viele Unternehmen anspornen soll, es uns gleich zu tun“, so Firmenchef Ernst Gugler.
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Der heiße Draht zu X-media:

Verleger, Chefredakteur: Rudolf K. Messer (0043/ 699/ 116 55 760, messer@x-media.at)

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