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Tag der Tränen bei Manroland - Betriebsversammlung mit 2.400 Kündigungen
Kodak stellt Insolvenzantrag - Eine Milliarde Dollar für Fortführung
Jetzt fix: Manroland wird zerteilt, Possehl übernimmt Augsburger Rollengeschäft
Focus 2012: Heidelberger Druck baut nochmals 2000 Mitarbeiter ab
Die Bieter für Manroland: Quark-Eigentümer Platinum Equity und Possehl-Gruppe
News-Archiv




Das österreichische Fachmagazin für Cross Media Publishing,
digitale Produktion, Druck- und Werbetechnik


x-media
Tag der Tränen bei Manroland - Betriebsversammlung mit 2.400 Kündigungen
Am Montag, 23. Jänner, nachmittags, haben die Mitarbeiter des insolventen Druckmaschinenherstellers erfahren, wer gehen muss. Die Trauer war groß. Im Rahmen von Betriebsversammlungen wurde mitgeteilt, dass in Augsburg 741 Stellen wegfallen würden, in Offenbach 970 und in Plauen müssen 354 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Für Empörung sorgte das Verfahren, in dem die Mitarbeiter über ihren Verbleib informiert wurden. Sie mussten sich an Tischen anstellen und haben dort einen Umschlag erhalten in dem sie lapidar über ihre Zukunft informiert wurden. Viele Tränen aber auch Bestürzung bei denen, die bleiben durften, waren das Ergebnis.
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Kodak stellt Insolvenzantrag - Eine Milliarde Dollar für Fortführung
Kodak hat nun doch einen Insolvenzantrag gestellt. Bereits seit Monaten wurde über eine Kodak-Insolvenz spekuliert. Erste konkrete Hinweise gab es schon im Oktober. Eine Serie von Verlustjahren hatte die Bargeldreserven angegriffen. Das rund 130 Jahre alte Unternehmen hatte selbst gewarnt, dass ohne neue Mittel binnen zwölf Monaten das Aus kommen könnte. Kodak sucht jetzt Schutz vor den Forderungen seiner Gläubiger nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts.
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Jetzt fix: Manroland wird zerteilt, Possehl übernimmt Augsburger Rollengeschäft
Zukunft Offenbachs bleibt ungewiss, noch keine Entscheidung auch über Landesgesellschaften

Die Zukunft von Manroland wird etwas klarer. Am Mittwoch nachmittag hat der Gläuberigerausschuss beschlossen, dem Lübecker Possehl-Konzern den Augsburger Teil des Konzernes, das Rollengeschäft, zuzuschlagen. Laut Insolvenzverwalter Werner Schneider sicherte das Familienunternehmen zugleich langfristige Lieferbeziehungen mit dem Werk im sächsischen Plauen zu, das vorerst vom Management und vom Insolvenzverwalter als neuen Eigentümern fortgeführt wird. Diese Lösung stelle eine Auslastung sicher, und eine spätere Beteiligung von Possehl am Plauener Werk sei möglich, sagte Schneider.
Das Bogenoffset-Werk in Offenbach produziert weiter und soll ebenfalls vom Management zusammen mit dem Insolvenzverwalter übernommen und mit einem zukünftigen Investor saniert werden. Wobei es bereits konkrete Gespräche mit chinesischen Interessenten gäbe, die aber nicht in der erforderlichen Zeit zu einem Ergebnis geführt hätten. Nun könne man sich, so Schneider, in Ruhe um einen neuen Partner umsehen. Bis es soweit wäre würde man auf eine vereinbarte Landesbürgschaft der hessischen Landesregierung zurückgreifen.
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Focus 2012: Heidelberger Druck baut nochmals 2000 Mitarbeiter ab
Die Heidelberger Druckmaschinen AG kündigt neue Massnahmen zur Kapazitätsreduzierung sowie die Senkung der Vertriebs- und Strukturkosten an. Das Programm "Focus 2012" soll Einmalaufwendungen von bis zu 150 Millionen Euro verursachen. Die Auswirkungen auf die Belegschaft: 2000 der rund 15.700 Mitarbeiter werden abgebaut, davon rund 1200 in Deutschland in den Bereichen Produktion, Entwicklung und Verwaltung. Der Grossteil der Einzelmassnahmen soll bereits kurzfristig eingeleitet und umgesetzt werden, teilte der Konzern mit. Insgesamt sollen im Geschäftsjahr 2013/14 nachhaltige Einsparungen von 180 Millionen Euro erzielt werden. Lesen Sie mehr dazu in der nächsten Print-Ausgabe von X-media.
Die Bieter für Manroland: Quark-Eigentümer Platinum Equity und Possehl-Gruppe
Mehr und mehr lichtet sich der Schleier um die beiden potentiellen Unternehmen die in der letzten Wahl des Messeverwalters Schneider um die Übernahme von Manroland sind. Einer der beiden Bieter ist laut Finanzkreisen der US-Finanzinvestor Platinum Equity, der erst vor kurzem beim Softwareunternehmen Quark eingestiegen ist. Der andere ist ein industrieller Investor aus Deutschland, die Firmengruppe Possehl aus Lübeck, die allerdings nur an dem Augsburger Standort interessiert sei. Platinum wolle hingegen alle drei Werke für rund 100 Millionen Euro übernehmen.
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„Schnäppchen“ Manroland: US-Fonds bietet 100 Millionen
Gläubigerauschuss soll am Mittwoch endgültig entscheiden

Die Suche nach einem Investor für Manroland spitzt sich zu: Angeblich sind nur mehr ein US-Fonds und eine deutsche Firma im Rennen. Nach Informationen der Augsburger Allgemeinen bietet die US-Investmentfirma für den gesamten Konzern rund 100 Millionen Euro. Ein renommierter mittelständischer Investor aus Deutschland will nur das Augsburger Werk kaufen.
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Kodak und die Patente: Weitere Klagen gegen Konkurrenten
Nach Apple und HTC zieht der angeschlagene Foto-Pionier Kodak jetzt einen weiteren Konkurrenten vor Gericht. Jetzt ist der japanische Erzrivale Fujifilm dran, dem Kodak die Verletzung von fünf Patenten vorwirft.
Darunter sind ein grundsätzliches Digitalkamera-Patent sowie Techniken zur Anzeige von Aufnahmen. Kodak verweist auf lange ergebnislose Verhandlungen und eine Klage von Fujifilm von Oktober.
Vor wenigen Tagen hatte Kodak bereits Apple und den Smartphone-Hersteller HTC mit dem Vorwurf von Patentverletzungen verklagt. Kodak versucht derzeit, ein Paket aus rund 1100 Patenten zu verkaufen, um sich dringend benötigtes frisches Geld zu besorgen.
Laut Insiderberichten droht eine Insolvenz innerhalb weniger Wochen, wenn der Deal nicht gelingen sollte.
Rausschmiss aus Börse droht: Kodak kämpft ums Überleben
Kodak, der ehemalige Fotokonzern und in den letzten Jahren verstärkt zum Anbieter von Graphischen Systemen und Digitaldruck konvertierte US-Konzern bereitet sich laut US-Medienberichten offenbar auf ein Insolvenzverfahren vor. Die Aktie stürzte auf ein Rekordtief.
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Die gute Meldung zum neuen Jahr: Manroland Augsburg vor Übernahme?
Für den Augsburger Standort des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland - dort werden die Rollenmaschinen hergestellt - bahnt sich nach einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" im Januar eine Lösung an, von mehreren Interessenten ist die Rede. Nach Informationen der Zeitung gebe es "große Chancen, dass ein angesehener industrieller Investor aus Deutschland dieses Werk übernimmt". In Augsburg arbeiten 2400 Menschen bei Manroland. Noch sei unklar, um welches Unternehmen es sich bei dem Investor handelt. Es zeichnet sich aber ab, dass dieser nur für die Augsburger Fabrik bieten will. Damit mehren sich die Indizien, dass Manroland zerschlagen werden soll und für den Standort in Offenbach mit 1900 Beschäftigten eine eigene Lösung gefunden werden muss.
Wir wünschen ein erfolgreiches Jahr 2012
Liebe Leser, Liebe Inserenten, liebe Freunde!
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Neues Jahr und mögen alle unsere Hoffnungen in Erfüllung gehen.
Das X-media Team
Red Bull verliert Medienstrategen: Horst Pirker geht mit Jahresende
Bei der Konkurrenz dürfte die Sorge groß gewesen sein, was der ehemalige Styria-Chef Horst Pirker (52) mit dem Milliardenkonzern Red Bull im Rücken auf die Beine stellt. Gemessen an der Häme, mit der man sich auf dem Küniglberg über den Abgang nach nur neun Monaten freute. Vom "größten und teuersten Recruiting-Desaster der österreichischen Mediengeschichte" erzählte man einander laut Standard im sechsten Stock des ORF.
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Manroland Insolvenzverwalter: Interessenten aus China und Schwellenländern
Diskussion um Drupa-Teilnahme, Massekredit reicht zur Finanzierung aus

Der vorläufige Insolvenzverwalter des Druckmaschinenkonzerns Manroland, Werner Schneider, hat den Beschäftigten auf einer Betriebsversammlung am Dienstag (13. Dezember) zwar Mut gemacht, dass das Unternehmen „nicht verschwinden wird“. Am Ende werde Manroland aber „eine andere Struktur haben als heute“, sagte Schneider. Ob dies bedeutet, dass der Konzern aufgespalten werden muss oder doch als Ganzes verkauft werden kann, ließ er offen. Schneider deutete aber an, dass es Unternehmen aus China und anderen Schwellenländern gebe, die ein Interesse an einer Komplettübernahme haben.
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Nach Insolvenz der Mutter: Auch Manroland UK zieht Notbremse
Die Insolvenz der Mutterfirma Manroland AG scheint offensichtlich doch Konsequenzen für zumindest eine der Tochterfirmen zu haben. So hat, hierzulande sichtlich unbemerkt, bereits am 5. Dezember die britische Manroland-Tochter die Notbremse gezogen und den Antrag auf Fremdverwaltung (Filing for Administration) gestellt. Laut britischem Insolvenzrecht übernimmt in diesem Falle eine außenstehende Person oder Organisation die Leitung eines angeschlagenen Unternehmens um die Assets bestmöglich zu verwerten. Im konkreten Fall ist dies PricewaterhouseCoopers. Wie der bei PricewaterhouseCoopers nun verantwortliche Administrator Zelf Hussein zitiert wird werde der Geschäftsbetrieb zwar weiter Aufrecht erhalten, aber Ziel sei „ein
schneller Verkauf des gesamten Unternehmens oder der noch verbliebenen Vermögenswerte der Manroland Great Britain Limited.“ Nähere Details zu Verbindlichkeiten und Überschuldung sind nicht bekannt.
Manroland: Schweizer und Chinesen als neue Eigentümer?
Nachdem ein 55 Millionen Massekredit in trockenen Tüchern ist kann Manroland also weiter produzieren. Und der Masseverwalter sich um neuen Investoren oder Eigner umsehen. Und schon gibt es heftigste Spekulationen. Die Wifag Mutter, eine reiche Stiftung, könnte den Augsburger-Rotationsteil übernehmen, die Chinesen kaufen sich mit Offenbach in westliche Bogen-Technologie ein. Das glaubt zumindest unser Schwestermagazin, Newspaper & Webtech zu wissen. Die ganze Story (und auch andere) finden Sie hier: http://www.newspaper-technology.de/Aktuell/index.html
Klebespezialist Planatol übernimmt Gämmerler AG aus Insolvenz
Die Planatol Holding GmbH mit Sitz in Rohrdorf bei Rosenheim hat Teile der insolventen Gämmerler AG mit Sitz in Gelting bei Wolfratshausen übernommen. Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen Gämmerler GmbH unter der Geschäftsleitung von Dr. Hannspeter Schubert, der auch die Geschäftsführung der Planatol Holding GmbH inne hat. Das Angebotsspektrum von Planatol wird damit um wesentliche Bereiche der Druckweiterverarbeitung erweitert.
Lesen Sie alles über die Hintergründe dazu in der nächsten X-media-Ausgabe.
Produktion geht weiter --- Manroland erhält 55 Millionen Massekredit
Der insolvente Druckmaschinenhersteller kann vorläufig weiterarbeiten. Insolvenzverwalter Werner Schneider erreichte mit den Banken eine Vereinbarung über einen Massekredit von 55 Millionen Euro. 10 Millionen Euro stellen die Institute als Barkredite zur Verfügung, 45 Millionen Euro stammen aus Forderungen, die Manroland an die Banken abgetreten hatte und jetzt wieder selbst eintreiben kann.
Die Mitarbeiter werden die nächsten drei Monate vom Insolvenzfonds bezahlt.
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Erste Interessenten für Manroland - Aufteilung in Bogen und Rolle?
Kurz nach der Pleite des Augsburger Druckmaschinenherstellers Manroland haben sich die ersten Übernahmeinteressenten gemeldet. "Die Ernsthaftigkeit der Interessenten muss erst noch geprüft werden. Wir werden in dieser und nächste Woche noch erste Gespräche führen", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schneider. Zu konkreten Namen könne er keine Angaben machen.
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Manroland meldet Insolvenz an - Unklarheit über Zukunft des Unternehmens
Der Druckmaschinenhersteller Manroland hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Augsburg prüft den Antrag nach eigenen Angaben. Manroland beschäftigt in seinen Werken in Augsburg, Offenbach und Plauen etwa 6600 Mitarbeiter. Letztendlicher Grund für die Insolvenz war das Scheitern von Gesprächen mit einem Investor. Weder die beteiligten Unternehmen noch die Gewerkschaft IG Metall wollten sich am Freitag zu den Auswirkungen äußern.
Die Eigentümer von Manroland, der Finanzinvestor Allianz Capital Partners, ACP, und MAN sollen bereits seit längerem nach einem Käufer für das kriselnde Unternehmen gesucht haben. ACP hält 75 Prozent der Anteile und 65 Prozent der Stimmrechte. Ein Viertel der Anteile und 35 Prozent der Stimmrechte liegen bei MAN. Die Pleite wäre wohl die größte Insolvenz in diesem Jahr in Deutschland. ACP war 2006 in das Unternehmen eingestiegen. Seitdem hat sich der Umsatz halbiert, seit 2009 schreibt Manroland auch operativ Verluste. Für das 1845 gegründete Traditionsunternehmen waren zuletzt Käufer aus Europa, der Türkei und China im Gespräch. Auch die deutschen Wettbewerber Heidelberger Druckmaschinen und das Würzburger Unternehmen Koenig & Bauer wurden ebenfalls als Interessenten gehandelt.
Hektische Gespräche im Hintergrund: Manroland bekommt neuen Eigentümer
Manroland soll einen neuen Großaktionär bekommen. Wie das Handelsblatt berichtet steht bei dem deutschen Druckmaschinenhersteller ein Großaktionär vor dem Einstieg. Ein mitteleuropäischer Maschinenbauer soll sich für die komplette Übernahme interessieren. Die Anteile seien momentan extrem günstig, die beiden Großaktionäre hätten den Wert ihrer Beteiligung ohnehin bereits abgeschrieben.
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Andere gehen in Konkurs - die Staatsdruckerei an die Börse...
Die Österreichische Staatsdruckerei will sich mit einem Börsengang fit für weiteres Wachstum machen. Von insgesamt 7,5 Millionen Aktien sollten aber nur zehn Prozent an der Börse in Wien frei handelbar sein, sagte Firmenchef Robert Schächter. Die Mehrheit solle in Besitz von zwei Stiftungen bleiben, die von Schächter und dem Investmentbanker Johannes Strohmayer kontrolliert werden.
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